Der Sportartikelhersteller Nike durchläuft aktuell eine schmerzhafte Umbauphase unter der Leitung von Elliott Hill. Während das Management mit Automatisierungen und Stellenabbau versucht, die sinkenden Margen zu stabilisieren, reagiert der Markt skeptisch. Kurz vor der vorgezogenen Veröffentlichung der Quartalszahlen spiegeln sinkende Analystenziele die anhaltende Unsicherheit wider.

Margendruck und teure Einschnitte

Verantwortlich für den anhaltenden Druck auf das Papier sind vor allem die trüben Aussichten für die Profitabilität. Das Unternehmen rechnet für das Geschäftsjahr 2025 mit einem Rückgang der operativen Marge um rund 400 Basispunkte, gefolgt von weiteren Einbußen im Folgejahr. Um gegenzusteuern, greift das Management durch: Die Verschlankung der Tochtergesellschaft Converse und die Automatisierung von Vertriebszentren sollen langfristig Effizienz bringen. Kurzfristig belasten diese Maßnahmen jedoch das Ergebnis, da Nike im März Restrukturierungskosten von etwa 300 Millionen US-Dollar für Abfindungen ankündigte.

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Diese Gemengelage veranlasst Analysten reihenweise zu Korrekturen. So senkte die Telsey Advisory Group ihr Kursziel von 72 auf 65 US-Dollar, und auch die UBS reduzierte ihre Erwartungen auf 58 US-Dollar. Die Zurückhaltung der Experten hinterlässt direkte Spuren an der Börse. Am heutigen Freitag rutschte der Kurs exakt auf sein neues 52-Wochen-Tief von 45,00 Euro ab, was einem Wertverlust von über 26 Prozent auf Jahressicht entspricht.

Analystenskepsis trifft auf Dividendenkontinuität

Ein seltener Ruhepol in dieser Phase bleibt die Ausschüttungspolitik. Am 1. April zahlt der Konzern seine Quartalsdividende von 0,41 US-Dollar je Aktie aus – eine Tradition, die seit 25 Jahren mit stetigen Erhöhungen gepflegt wird und eine Rendite von gut drei Prozent bietet.

Die nächste echte Bewährungsprobe für das operative Geschäft steht jedoch unmittelbar bevor. Am 31. März präsentiert Nike die vom April vorgezogenen Ergebnisse für das dritte Geschäftsquartal. Analysten rechnen hierbei mit einem deutlichen Umsatzrückgang auf 11,22 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn von lediglich 0,29 US-Dollar je Aktie.

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