Newmonts Aktie geriet gestern ins Rutschen – und das aus gleich mehreren Richtungen gleichzeitig. Sinkende Goldpreise, ein stärkerer Dollar und strategische Unsicherheiten rund um ein wichtiges Joint Venture belasteten den Kurs. Dabei ist das fundamentale Bild des Unternehmens gar nicht so düster, wie der jüngste Rückgang vermuten lässt.

Warum Gold-Aktien gerade leiden

Der unmittelbare Auslöser war ein Rückzug beim Goldpreis. Anleger positionierten sich vor der Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex neu und reduzierten ihre Positionen in Edelmetallen. Hinzu kamen nachlassende geopolitische Spannungen und ein erstarkender US-Dollar – beides dämpft die Nachfrage nach Gold als sicherem Hafen.

Relevant ist auch die bevorstehende Fed-Entscheidung am 18. März. Sollte die US-Notenbank die Zinsen unverändert lassen, steigen die Opportunitätskosten für zinslose Anlagen wie Gold weiter. Für Minenaktien ist das besonders spürbar: Ihre Erträge reagieren überproportional auf Goldpreisbewegungen, weil die Gewinnmargen direkt an den erzielten Metallpreis gekoppelt sind.

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Weniger Produktion, hohe Investitionen

Zusätzlichen Gegenwind liefert die im Februar veröffentlichte Jahresprognose. Newmont erwartet für 2026 eine Goldproduktion von rund 5,3 Millionen Unzen – ein Rückgang von knapp 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die All-in Sustaining Costs (AISC) sollen bei 1.680 US-Dollar je Unze liegen. Das Management bezeichnet 2026 als Jahr der Umsetzung: Rund 1,4 Milliarden US-Dollar fließen in Entwicklungsprojekte wie die Cadia Panel Caves und die Tanami Expansion 2 in Australien.

Auf der anderen Seite steht eine solide Kapitalbasis. Der freie Cashflow belief sich 2025 auf rekordverdächtige 7,3 Milliarden US-Dollar. Auf dieser Grundlage erhöhte Newmont die Quartalsdividende auf 0,26 US-Dollar je Aktie – ein moderater Anstieg gegenüber den bisherigen 0,25 US-Dollar. Ausgezahlt wird am 26. März 2026.

Streit um Nevada-Assets belastet die Stimmung

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist der Konflikt mit Barrick Mining im Rahmen des gemeinsamen Joint Ventures Nevada Gold Mines. Newmont hat öffentlich Verbesserungen bei der operativen Leistung der Nevada-Assets eingefordert – besonders vor dem Hintergrund von Barricks jüngsten IPO-Ankündigungen zu nordamerikanischen Bergbauprojekten. Einige Analysten sehen darin zwar kurzfristige Unsicherheit, betonen aber, dass Newmonts Fokus auf erstklassige Assets und Kostenkontrolle der entscheidende Werttreiber langfristig bleibt.

Die Aktie hat im laufenden Jahr trotz des jüngsten Rückgangs noch rund 16 Prozent zugelegt. Wie es weitergeht, hängt maßgeblich davon ab, wie die Fed am 18. März kommuniziert und wie sich der Goldpreis in diesem Umfeld entwickelt.

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