Newmont Aktie: Dividende tröstet kaum
Aktionäre von Newmont erhalten am 26. März ihre nächste Dividende. Die Vorfreude auf die leicht erhöhte Ausschüttung wird allerdings von einer spürbaren Kursschwäche überschattet. Eine restriktive US-Notenbank, sinkende Produktionsziele und auffällige Insider-Transaktionen setzen den Goldproduzenten derzeit von mehreren Seiten unter Druck.
Zinspolitik bremst den Goldpreis
Der Hauptgrund für den jüngsten Abwärtsdruck liegt in der Makroökonomie. Die US-Notenbank Fed hat die Leitzinsen unverändert gelassen und für das Jahr 2026 lediglich eine Zinssenkung signalisiert. Diese Aussicht auf längerfristig hohe Zinsen schickte den Goldpreis auf Talfahrt, da Anleger bei anhaltender Inflation und steigenden Ölpreisen auf spätere Zinsschritte spekulieren. Als Minenbetreiber reagiert Newmont traditionell hochsensibel auf solche Schwankungen des Edelmetalls. Das spiegelt sich auch im Chart wider: Auf Sicht von 30 Tagen verzeichnet das Papier ein Minus von knapp 20 Prozent und notiert aktuell bei 83,37 Euro.
Geringere Produktion und Insider-Verkäufe
Neben dem schwierigen Branchenumfeld belasten hausgemachte Faktoren die Stimmung. Das Unternehmen rechnet für 2026 mit einem Produktionsrückgang auf 5,3 Millionen Unzen, während gleichzeitig die Förderkosten auf 1.680 US-Dollar pro Unze steigen sollen. Ein Buschfeuer in der Boddington-Mine, das die Quartalsproduktion um 60.000 Unzen schmälerte, sowie steuerliche Änderungen in Ghana erschweren die operative Lage zusätzlich.
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Begleitet wird diese Phase von Verkäufen aus der Führungsetage. Zwei Manager trennten sich Mitte März von Aktienpaketen. Während Peter Toth seine Papiere über einen vorab festgelegten Handelsplan veräußerte, verkaufte Projektleiter David James Fry über 18.000 Aktien direkt über die Börse. Damit reihen sich die Transaktionen in ein klares Muster ein: In den vergangenen zwölf Monaten gab es bei Newmont 23 Insider-Verkäufe, aber keinen einzigen Kauf.
Analysten bleiben optimistisch
Trotz der aktuellen Belastungsfaktoren gibt es fundamentale Lichtblicke. Das abgelaufene vierte Quartal fiel mit einem Gewinn von 2,52 US-Dollar je Aktie deutlich besser aus als von Analysten erwartet. Auch die Experten von Sanford C. Bernstein und Scotiabank hoben zuletzt ihre Kursziele auf 157 beziehungsweise 152 US-Dollar an und stuften den Titel auf "Outperform" hoch. Sie verweisen auf die historisch günstige Bewertung des Unternehmens im Verhältnis zum operativen Gewinn.
Am 26. März fließt nun zunächst die Quartalsdividende von 0,26 US-Dollar je Aktie auf die Konten der Anleger, die ihre Papiere vor dem Stichtag am 3. März im Depot hatten.
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