Newmont Aktie: Ziel erhöht, Profis verkaufen
Die Analysten von Jefferies sehen für Newmont Mining weiteres Potenzial und haben das Kursziel auf 120 US-Dollar angehoben. Doch dieses optimistische Szenario trifft auf ein gegenläufiges Verhalten großer Marktteilnehmer: Institutionelle Investoren reduzierten zuletzt ihre Positionen. Anleger stehen nun vor der Frage, ob dies lediglich Gewinnmitnahmen nach einer starken Rallye sind oder ob Vorsicht geboten ist.
Analystenlob trifft auf Gewinnmitnahmen
Jefferies bekräftigte in einer aktuellen Notiz die Einstufung „Buy“ und hob das Kursziel von 113 auf 120 US-Dollar an. Die Experten begründen diesen Schritt mit dem anhaltend hohen Goldpreis, der es dem Bergbaukonzern ermöglicht, signifikanten freien Cashflow zu generieren. Das Vertrauen in die Bilanzstärke des Unternehmens bleibt damit ungebrochen.
Parallel dazu nutzen jedoch große institutionelle Anleger die hohen Kurse für Verkäufe. Die Bank of Nova Scotia reduzierte ihren Anteil um knapp 25 Prozent, während Gabelli Funds die Position um gut 10 Prozent verkleinerte. Marktbeobachter interpretieren diese Bewegungen weniger als Misstrauensvotum, sondern vielmehr als klassisches „Rebalancing“. Nach der massiven Outperformance der Aktie im Jahr 2025 passen Fondsmanager die Gewichtung in ihren Portfolios an, um Klumpenrisiken zu vermeiden.
Operative Stärke und technisches Bild
Der Aktienkurs spiegelt den Erfolg des Jahres wider: Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier ein Plus von gut 104 Prozent. Untermauert wird diese Entwicklung durch operative Fortschritte und Kostendisziplin. Erst gestern erhielt das Unternehmen bei den „Ghana Mining Industry Awards“ Auszeichnungen für Innovation und Nachhaltigkeit, was die Effizienzsteigerungen in den Minen unterstreicht. Dass der Kurs gestern dennoch bei 76,51 Euro schloss, führen Händler primär auf eine kurzfristige Korrektur des Goldpreises zurück, die den gesamten Sektor belastete.
Blick auf den Führungswechsel
Der Fokus der Investoren richtet sich nun auf den geordneten Übergang an der Unternehmensspitze. Am 1. Januar 2026 wird Natascha Viljoen die Rolle des CEO von Tom Palmer übernehmen. Technisch bietet der 50-Tage-Durchschnitt bei rund 75 Euro eine wichtige Unterstützungszone, die zuletzt gehalten hat. Entscheidend für die weitere Entwicklung wird sein, ob die Jefferies-Hochstufung genug Momentum erzeugt, um die Aktie vor dem nächsten Quartalsbericht wieder in Richtung der Jahreshochs zu treiben.
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