Newmont Aktie: Neue Ära, neue Prioritäten
Natascha Viljoen übernahm zum 1. Januar 2026 den CEO-Posten bei Newmont — als erste Frau in der über 100-jährigen Geschichte des Unternehmens. Sie tritt ein schweres Erbe an, im besten Sinne: Ihr Vorgänger Tom Palmer hinterlässt einen Konzern mit Rekord-Cashflows, einer bereinigten Bilanz und einem klaren strategischen Kurs.
Rekordwerte als Startkapital
Die Zahlen für 2025 sprechen für sich. Newmont erzielte einen freien Cashflow von 7,3 Milliarden US-Dollar — der höchste Wert in der Unternehmensgeschichte. Allein im vierten Quartal flossen 2,8 Milliarden Dollar. Gleichzeitig baute der Konzern Schulden in Höhe von 3,4 Milliarden Dollar ab und schloss das Jahr mit einer Netto-Cash-Position von 2,1 Milliarden Dollar ab.
An die Aktionäre flossen ebenfalls 3,4 Milliarden Dollar — durch Aktienrückkäufe und Dividenden. Die Quartalsdividende wurde von 0,25 auf 0,26 US-Dollar je Aktie angehoben; ausgezahlt wird am 26. März 2026.
800 Millionen für Patagonien
Einer der ersten großen strategischen Schritte unter Viljoen ist eine Investitionszusage über rund 800 Millionen US-Dollar in Argentinien. Das Geld fließt in die Erweiterung der Cerro-Negro-Mine in Patagonien — konkret in das CNE1-Projekt, das die Laufzeit der Mine über 2035 hinaus verlängern soll. Die Investition verteilt sich auf sechs Jahre und wurde gemeinsam mit der Provinzregierung Santa Cruz vereinbart.
Das Timing ist günstig: Hohe Gold- und Silberpreise, angeheizt durch globale Handelsspannungen und die Goldkäufe der Zentralbanken weltweit, schaffen ein attraktives Umfeld für neue Minenprojekte.
Weniger Volumen, mehr Marge
Für 2026 erwartet Newmont eine Goldproduktion von 5,3 Millionen Unzen — etwas weniger als im Vorjahr. Der Rückgang ist bewusst gesteuert: Der Konzern trennt sich von Randaktivitäten, um sich auf margenstarke, langlebige Minen zu konzentrieren. Zusätzlich belasten Buschbrände in Australien und niedrigere Fördermengen im Nevada-Joint-Venture mit Barrick die Jahresprognose.
Trotzdem sollen die Gewinne steigen — weil der durchschnittliche Goldpreis 2026 voraussichtlich höher liegt als im Vorjahr. Newmont wird auf Basis der 2026er-Gewinnschätzungen derzeit mit dem 12,7-fachen bewertet.
Ein weiterer Wachstumsbaustein: Das Ahafo-North-Projekt in Ghana nahm im Oktober 2025 den Betrieb auf und soll über eine Minenlebensdauer von 13 Jahren jährlich zwischen 275.000 und 325.000 Unzen produzieren.
Am 23. April 2026 legt Newmont seinen nächsten Quartalsbericht vor — der erste unter Viljoen und damit ein früher Gradmesser dafür, ob der neue Kurs die gesteckten Ziele hält.
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