Mitten in der heißen Phase der Übernahme durch Worthington Steel ordnen institutionelle Anleger ihre Portfolios neu. Die US-Großbank JPMorgan hat ihre Beteiligung an dem Duisburger Stahlhändler unter eine wichtige Meldeschwelle gesenkt. Diese Bewegung im Aktionariat fällt exakt in die letzten Tage der verlängerten Annahmefrist.

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Details zur Beteiligung

Laut einer offiziellen Stimmrechtsmitteilung hält JPMorgan nun noch 4,80 Prozent der Anteile. Zuvor lag die Position des Finanzinstituts bei 5,57 Prozent. Der Großteil der verbliebenen Beteiligung besteht mit 4,29 Prozent aus direkten Stimmrechten, während der Rest über Finanzinstrumente wie Equity Swaps abgebildet wird. Die Schwellenberührung fand bereits in der vergangenen Woche statt. Analysten werten diesen Schritt als strategische Anpassung im Vorfeld des erwarteten Eigentümerwechsels.

Übernahmeangebot und Kursentwicklung

Der teilweise Rückzug der US-Bank passiert vor einem klaren Hintergrund: Der amerikanische Konzern Worthington Steel bietet 11,00 Euro je Anteilsschein. An der Börse notierte das Papier am Dienstag zum Handelsschluss bei 11,88 Euro und damit spürbar über der Offerte. Seit Jahresbeginn verzeichnet der Titel einen Wertzuwachs von beachtlichen 45,05 Prozent. Da der Aktienkurs über dem Angebotspreis liegt, nehmen einige Großaktionäre offenbar Gewinne mit oder bewerten ihre Positionen im Hinblick auf die anstehende Neuausrichtung des Konzerns neu.

Gestützt wird die aktuelle Bewertung auch von fundamentaler Seite. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 meldete der Stahlhändler einen reduzierten Nettoverlust und ein gestiegenes operatives Ergebnis. Die finale Verteilung der Stimmrechte entscheidet sich nun bis zum 26. März 2026, wenn die verlängerte Annahmefrist abläuft. Bis Anfang März hatte sich Worthington bereits 56,9 Prozent gesichert und benötigt für einen Erfolg lediglich noch das Erreichen der gesenkten Mindestannahmeschwelle von 57,5 Prozent.

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