Newmont hat 2025 Zahlen geliefert, die kaum besser hätten sein können — rekordhoher freier Cashflow, eine gestärkte Bilanz und Milliarden an Aktionärsausschüttungen. Trotzdem steht die Aktie unter Druck. Der Grund liegt weniger in der Vergangenheit als in dem, was 2026 bringen soll.

Goldpreis und Produktionsrückgang belasten

Der wichtigste Kurstreiber bei Newmont ist und bleibt der Goldpreis. Zuletzt hat das Edelmetall nachgegeben — ein stärkerer US-Dollar und nachlassende geopolitische Spannungen haben die Nachfrage nach Gold als sicherem Hafen gedämpft. Hinzu kommt, dass der Markt für 2026 kaum noch Zinssenkungen der US-Notenbank einpreist. Ein anhaltend restriktives Zinsumfeld macht zinsloses Gold für viele Investoren weniger attraktiv.

Erschwerend kommt die eigene Guidance hinzu: Newmont erwartet für 2026 einen Produktionsrückgang von rund 10 Prozent. Verantwortlich dafür sind abgeschlossene Unternehmensverkäufe, geplante Produktionssequenzen in einzelnen Minen sowie Buschbrände in Australien, die den Betrieb ab Dezember beeinträchtigt haben. Die All-in Sustaining Costs sollen auf 1.680 US-Dollar je Unze steigen — höhere Steuern und Lizenzgebühren drücken auf die Margen.

Starke Basis, aber offene Fragen

Die Zahlen aus 2025 sind beeindruckend. Der freie Cashflow verdoppelte sich auf Jahresbasis auf einen Rekordwert von 7,3 Milliarden US-Dollar. Das bereinigte Nettoergebnis lag bei 7,6 Milliarden Dollar, entsprechend 6,89 Dollar je Aktie. Gleichzeitig baute Newmont Schulden in Höhe von 3,4 Milliarden Dollar ab und schüttete denselben Betrag an Aktionäre aus — durch Dividenden und Aktienrückkäufe. Von einem genehmigten Rückkaufprogramm über 6 Milliarden Dollar wurden bis Mitte Februar bereits 3,6 Milliarden abgerufen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Newmont Mining?

Für 2026 rechnen Analysten trotz des Produktionsrückgangs mit einem Gewinnanstieg von knapp 28 Prozent auf 8,79 Dollar je Aktie — getragen von einem im Schnitt höheren Goldpreis als im Vorjahr.

Eine zusätzliche Unsicherheit liefert der Streit mit Barrick Gold um das Nevada Gold Mines Joint Venture. Newmont hat eine Verzugsmitteilung offengelegt, deren Ausgang einen relevanten Teil der Produktion betrifft.

Neue Führung, klarer Kurs

Seit Januar 2026 führt Natascha Viljoen das Unternehmen. Ihre Priorität: Margen vor Wachstum. Unter ihrer Leitung wurden zügig Nicht-Kernassets veräußert, der Fokus liegt auf den profitabelsten Tier-1-Standorten. In Ghana nahm das Ahafo-North-Projekt im Oktober 2025 den kommerziellen Betrieb auf und soll über eine Minenlebensdauer von 13 Jahren jährlich 275.000 bis 325.000 Unzen liefern.

18 von 19 Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 141,66 US-Dollar. Die Aktie notiert aktuell rund 14 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Am 23. April 2026 legt Newmont den nächsten Quartalsbericht vor — dann zeigt sich, ob die Produktions- und Kostenziele unter der neuen Führung eingehalten werden.

Newmont Mining-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Newmont Mining-Analyse vom 16. März liefert die Antwort:

Die neusten Newmont Mining-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Newmont Mining-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Newmont Mining: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...