Nebius Aktie: Starkes Kundenfeedback!
Nvidia investiert zwei Milliarden Dollar in Nebius Group und sichert sich damit einen Anteil von 8,3 Prozent an dem KI-Cloud-Anbieter. Das ist mehr als eine Finanzspritze — es ist eine strategische Allianz, die Nebius tief in Nvidias Hardware-Ökosystem einbettet und den Wachstumskurs des Unternehmens erheblich beschleunigt.
Was hinter dem Deal steckt
Der Kern der Vereinbarung geht über das Kapital hinaus. Nebius erhält frühen Zugang zu Nvidias kommender Vera-Rubin-Chip-Generation, die deutlich niedrigere Inferenzkosten versprechen soll. Gemeinsam wollen beide Unternehmen KI-Infrastruktur ausbauen, Flottenmanagement betreiben und sogenannte AI Factories entwickeln. CEO Arkady Volozh beschreibt das Ziel als den Aufbau einer der ersten und größten Clouds für alle KI-Entwickler weltweit — von gigawattgroßen Rechenzentren bis hin zu Software.
Die Reaktion an der Börse war eindeutig: Am 11. März schloss die Aktie mehr als 16 Prozent im Plus. Bis zum 13. März kletterte der Kurs auf 113,58 Dollar. Über die vergangenen zwölf Monate summiert sich das Plus auf 333 Prozent.
Zahlen, die das Wachstum belegen
Die Geschäftszahlen für das Gesamtjahr 2025 untermauern den Hype mit Substanz. Der Umsatz stieg um 479 Prozent auf 529,8 Millionen Dollar. Das Kerngeschäft, die KI-Cloud, legte sogar um 830 Prozent zu. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich von einem Verlust von 226,3 Millionen Dollar auf minus 64,9 Millionen Dollar — und drehte im vierten Quartal erstmals ins Positive. Der operative Cashflow aus dem laufenden Betrieb erreichte 401,9 Millionen Dollar.
Hinter diesen Zahlen stehen langfristige Verträge: Mit Microsoft und Meta hat Nebius KI-Infrastrukturverträge über insgesamt mehr als 20 Milliarden Dollar abgeschlossen. Die Kapazitäten für das erste Quartal 2026 sind bereits vollständig ausgebucht.
Expansion auf mehreren Ebenen
Parallel zum Nvidia-Deal erhielt Nebius die Genehmigung des Stadtrats von Independence, Missouri, für den Bau seines größten US-Rechenzentrumscampus. Das Projekt umfasst rund 400 Acres und eine potenzielle Kapazität von 1,2 Gigawatt — allein dieses Vorhaben könnte Nebius' Kapazität gegenüber dem für Ende 2026 geplanten Stand verdoppeln.
Der Kapazitätsausbau folgt einem klaren Fahrplan: 2025 wurden 170 Megawatt installiert, bis Ende 2026 sollen es 800 Megawatt bis 1 Gigawatt sein. Nvidia hat zugesagt, Nebius bis 2030 beim Aufbau von mehr als 5 Gigawatt an Rechenzentrumskapazität zu unterstützen.
Nebenbei bewegt sich das Unternehmen auch im Software-Bereich: Mit der Übernahme von Tavily, einem Anbieter für agentische Suchtechnologie, kamen rund 700.000 Entwickler auf die Nebius-Plattform.
Ambitionen und Risiken
Analysten erwarten für 2026 einen Umsatz von 3,35 Milliarden Dollar — ein Plus von 531 Prozent. Um dieses Wachstum zu finanzieren, plant Nebius Investitionen zwischen 16 und 20 Milliarden Dollar im laufenden Jahr. Das Unternehmen verfügt über 3,7 Milliarden Dollar Cash, doch der Abstand zwischen Investitionsbedarf und vorhandenen Mitteln zeigt, wie viel Kapital dieser Wachstumskurs noch verschlingen wird. Mit Dan Lawrence, dem neuen Senior Vice President für die Americas, soll die Expansion in Nordamerika nun auch auf der Vertriebsseite Fahrt aufnehmen.
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