Der Bedarf an Rechenleistung für Künstliche Intelligenz zwingt Tech-Giganten zu langfristigen Bündnissen. Genau diese Entwicklung spielt dem Cloud-Anbieter Nebius in die Karten. Mit einem massiven Infrastruktur-Vertrag bindet sich der Facebook-Konzern Meta für die nächsten fünf Jahre an das Unternehmen und sichert sich großflächigen Zugriff auf die neueste Chip-Generation.

Meta sichert sich Nvidia-Power

Das Abkommen umfasst ein potenzielles Gesamtvolumen von bis zu 27 Milliarden US-Dollar. Davon fließen 12 Milliarden Dollar in fest zugesicherte KI-Rechenkapazitäten an verschiedenen Standorten. Nebius setzt beim Aufbau dieser Infrastruktur auf eine der ersten großflächigen Implementierungen der neuen Vera-Rubin-Plattform von Nvidia. Die ersten Auslieferungen dieser Hochleistungssysteme sind für Anfang 2027 geplant.

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Die Struktur der restlichen 15 Milliarden Dollar zeigt eine klare Priorisierung. Meta verpflichtet sich, in den kommenden fünf Jahren zusätzliche Kapazitäten aus neuen Nebius-Clustern abzunehmen. Nebius behält jedoch das Recht, diese Ressourcen zunächst Drittkunden anzubieten. Meta fungiert in diesem Konstrukt als garantierter Abnehmer für alle ungenutzten Restkapazitäten. Laut CEO Arkady Volozh beschleunigt diese langfristige Planungssicherheit den Ausbau des Kerngeschäfts enorm. Die Unternehmensprognose für das laufende Jahr 2026 bleibt von dem Deal unberührt.

Milliarden-Spritze für neue Rechenzentren

Um eine Infrastruktur dieser Größenordnung aufzubauen, benötigt Nebius erhebliches Kapital. Parallel zur Vertragsunterzeichnung platzierte das Unternehmen daher eine aufgestockte Wandelanleihe. Statt der ursprünglich geplanten 3,75 Milliarden Dollar sammelte der Cloud-Spezialist 4,0 Milliarden Dollar bei Investoren ein. Die Transaktion wird voraussichtlich am 20. März abgewickelt.

Die frischen Mittel fließen direkt in die physische Expansion. Nebius finanziert damit den Bau neuer Rechenzentren, die Weiterentwicklung der eigenen Cloud-Architektur und die Beschaffung essenzieller Hardware-Komponenten wie Grafikprozessoren. Diese Investitionen bilden die zwingende Grundlage, um die vertraglich zugesicherten Kapazitäten für Meta und den breiteren Markt fristgerecht bereitzustellen.

Mit dem Meta-Vertrag und der gesicherten Finanzierung im Rücken festigt Nebius seine Position im Markt für KI-Infrastruktur. Die operativen Bemühungen konzentrieren sich nun auf die schnelle Skalierung der Rechenzentren, um den geplanten Start der Nvidia-Systeme Anfang 2027 zu gewährleisten.

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