NanoRepro stellt die Weichen für eine Zukunft abseits des klassischen Testgeschäfts. Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Kapitalerhöhung sichert sich das Unternehmen die notwendigen Mittel, um den Vorstoß in den hochmargigen SkinTech-Markt voranzutreiben. Kann der Konzern damit die Abhängigkeit von pandemiebezogenen Produkten dauerhaft beenden?

Am Dienstag beschloss das Management die Ausgabe von rund 1,29 Millionen neuen Aktien. Im Rahmen einer Privatplatzierung flossen dem Unternehmen zu einem Preis von 1,50 Euro je Anteilsschein netto etwa 1,8 Millionen Euro zu. Die neuen Papiere wurden deutlich über dem 52-Wochen-Tief von 1,26 Euro platziert, was auf ein gefestigtes Interesse der Investoren hindeutet. Aktuell notiert der Titel bei 1,54 Euro und damit nur knapp über dem Platzierungspreis.

Fokus auf SkinTech und Margen

Das frische Kapital ist zweckgebunden: NanoRepro forciert den Wandel vom reinen Anbieter von Selbsttests hin zu einem diversifizierten Gesundheitsunternehmen. Im Zentrum steht das Kaltplasmagerät „PHLAS“. Hier setzt das Unternehmen auf ein Geschäftsmodell mit wiederkehrenden Umsätzen. Neben dem eigentlichen Geräteverkauf sollen austauschbare Verbrauchsaufsätze für einen stabilen Cashflow und attraktive Margen im Premiumsegment sorgen.

Marktbeobachter werten diesen Schritt als notwendige Reaktion auf den schrumpfenden Markt für Corona-Tests. Die Strategie zielt darauf ab, die Volatilität des Geschäftsmodells zu senken und die Gruppe auf eine stabilere wirtschaftliche Basis zu stellen.

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Re-Branding und operative Meilensteine

Zusätzlich zur Expansion im SkinTech-Bereich plant NanoRepro ab dem zweiten Quartal 2026 die Integration der Nahrungsergänzungslinie „alphabiol“ unter einem neuen Branding. Operativ befindet sich das Unternehmen damit in einer entscheidenden Kommerzialisierungsphase.

Obwohl die Aktie auf Jahressicht rund 14 Prozent im Plus liegt, notiert sie mit 1,54 Euro aktuell noch etwa 4,4 Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 1,61 Euro. Die erfolgreiche Finanzierung verschafft dem Management nun den nötigen Spielraum, um die Markteinführung von PHLAS im Frühjahr ohne unmittelbaren finanziellen Druck umzusetzen. Sollte der Ausbruch über die 200-Tage-Linie gelingen, rückt das bisherige Jahreshoch von 2,01 Euro wieder in den Fokus der Anleger.

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