Ein Schwergewicht der globalen Finanzbranche stockt auf: The Capital Group Companies hat die 3-Prozent-Marke bei Münchener Rück überschritten. Der Zeitpunkt ist bemerkenswert – zwei Wochen vor der Zahlenvorlage positioniert sich einer der weltweit größten Vermögensverwalter beim DAX-Konzern.

Capital Group überschreitet Meldeschwelle

Am 9. Februar 2026 berührte die Capital Group die meldepflichtige Schwelle und hält nun 3,05 Prozent der Stimmrechte am Rückversicherungskonzern. Das entspricht 3.979.326 Stimmrechten, die über mehrere Tochtergesellschaften verteilt sind – darunter Capital Research and Management Company sowie Capital International.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

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  • Neuer Stimmrechtsanteil: 3,05 Prozent (zuvor 2,95 Prozent)
  • Anzahl Stimmrechte: 3.979.326
  • Schwellenberührung: 9. Februar 2026
  • Vermögensverwalter: Capital Group (Billionen-Dollar-Volumen)

Zahlenvorlage am 26. Februar

Der Aufbau der Position erfolgt unmittelbar vor der Bilanz-Medienkonferenz am 26. Februar. Analysten erwarten für das vierte Quartal 2025 einen Gewinn je Aktie von 7,21 Euro – nach 7,58 Euro im Vorjahresquartal. Für das Gesamtjahr 2025 liegt die Konsensschätzung bei 47,47 Euro je Aktie.

Die Münchener Rück peilt für 2026 einen IFRS-Nettogewinn von 6,3 Milliarden Euro an. Die Versicherungserlöse sollen auf 64 Milliarden Euro klettern. Mit der im Dezember 2025 vorgestellten Strategie "Ambition 2030" strebt der Konzern eine Eigenkapitalrendite von über 18 Prozent und ein jährliches EPS-Wachstum von mehr als 8 Prozent an.

Institutionelles Vertrauen wächst

Der Einstieg der Capital Group zeigt das Interesse großer institutioneller Investoren am Geschäftsmodell des weltweit führenden Rückversicherers. Die Hauptversammlung am 29. April wird über die Dividendenausschüttung entscheiden – die strategischen Ziele sehen eine Quote von über 80 Prozent vor.

Die Aktie notiert aktuell deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch und zeigt nach schwachem Januar wieder Stabilisierungstendenzen. Das Analysten-Sentiment bleibt zweigeteilt: Während JP Morgan und Barclays mit "Overweight" eingestuft haben, vergaben UBS und Goldman Sachs neutrale Ratings.

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