Vor den wichtigen Investorenkonferenzen in dieser und der kommenden Woche präsentiert sich MP Materials mit kräftigem Rückenwind. Nach einem herausfordernden Vorjahr meldet sich der Seltene-Erden-Produzent mit operativen Gewinnen und einem 1,25 Milliarden US-Dollar umfassenden Ausbau seiner heimischen Produktion zurück. Doch was genau treibt diese schnelle Rückkehr in die Profitabilität an?

Milliarden-Investment und prominente Kunden

Im Zentrum der Wachstumsstrategie steht das Projekt „10X“. Für mehr als 1,25 Milliarden US-Dollar entsteht im texanischen Northlake ein neuer Campus zur Herstellung von Seltene-Erden-Magneten. Die Anlage soll künftig 10.000 Tonnen jährlich produzieren – eine Verzehnfachung der bisherigen Kapazitäten. Staatliche Subventionen in Höhe von rund 200 Millionen US-Dollar stützen die Finanzierung des Großprojekts.

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Die zukünftige Produktion trifft bereits jetzt auf konkrete Nachfrage: Mit Apple und General Motors (GM) stehen prominente Abnehmer fest. GM leistete kürzlich eine finale Vorauszahlung von 50 Millionen US-Dollar für Vorprodukte. Dies bescherte dem bestehenden Standort Independence bereits im ersten Quartal 2025 erste Umsätze aus diesem neuen Segment.

Rekordproduktion und Abkehr von China

Die Basis für die Expansion bilden stark verbesserte operative Zahlen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 verdoppelte das Unternehmen die Produktion von Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr) auf den Rekordwert von 2.599 Tonnen. Das ließ den Jahresumsatz um zehn Prozent auf 224,4 Millionen US-Dollar steigen. Das bereinigte EBITDA drehte von minus 50,2 Millionen US-Dollar im Vorjahr auf plus 11,4 Millionen US-Dollar.

Dieser finanzielle Umschwung resultiert auch aus einem konsequenten Strategiewechsel. Seit Juli 2025 verkauft der Konzern keine Seltene-Erden-Konzentrate mehr nach China. Stattdessen sichert eine weitreichende Partnerschaft mit dem US-Verteidigungsministerium das Geschäft ab. Das Pentagon hält 15 Prozent der Unternehmensanteile und garantiert über zehn Jahre einen Mindestpreis von 110 US-Dollar pro Kilogramm NdPr-Oxid. Das schützt vor Preisschwankungen und sorgt für hohe Planungssicherheit in der Bilanz.

Der Fahrplan für 2026

Dank eines Liquiditätspolsters von über 1,8 Milliarden US-Dollar drückt das Management nun aufs Tempo. Die ursprünglich für 2029 geplante Inbetriebnahme der neuen Texas-Anlage wurde auf 2028 vorgezogen. Für das laufende Jahr 2026 plant der Konzern entsprechende Kapitalausgaben zwischen 500 und 600 Millionen US-Dollar. Weitere operative Details zu dieser beschleunigten Expansion dürfte die Führungsetage in den kommenden Tagen liefern: Am Donnerstag tritt Finanzchef Ryan Corbett auf der Canaccord Genuity Konferenz auf, bevor CEO James Litinsky in der kommenden Woche bei J.P. Morgan den Investoren die Pläne für den Ausbau der US-Lieferkette präsentiert.

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