MP Materials setzt beim Aufbau einer US-Lieferkette für Seltene-Erden-Magnete den nächsten konkreten Schritt. Das Unternehmen hat Northlake in Texas als Standort für einen neuen Magnet-Produktionscampus ausgewählt – ein Projekt mit einem Volumen von 1,25 Milliarden US-Dollar. Im Zentrum steht dabei die Zusammenarbeit mit dem US-Verteidigungsministerium.

1,25 Milliarden Dollar für Magnete

Der neue Standort trägt den Projektnamen „10X“ und soll die industrielle Basis in den USA ausbauen. Geplant sind laut MP Materials mehr als 1.500 direkte Jobs in Fertigung und Engineering. Hintergrund ist eine öffentlich-private Initiative, die die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten bei Neodym-Eisen-Bor-Magneten (NdFeB) reduzieren soll.

Die Engineering-Arbeiten und die Beschaffung von Ausrüstung laufen bereits. Die Inbetriebnahme soll ab 2028 beginnen. Mit dem Campus will das Unternehmen seine Plattform deutlich erweitern. Genannt wird eine Zielkapazität von rund 10.000 Tonnen NdFeB-Magneten pro Jahr.

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Pentagon steigt ein – Texas unterstützt

Rückendeckung kommt aus Washington: Im Rahmen der Partnerschaft will das US-Verteidigungsministerium Wandelschuldverschreibungs-ähnliche Vorzugsaktien („convertible preferred stock“) im Wert von 400 Millionen US-Dollar kaufen. Damit wird die Behörde nach Unternehmensangaben zum größten Aktionär. Zusätzlich umfasst die Vereinbarung eine Abnahmegarantie für Magnete aus der neuen Anlage – sowohl für Verteidigungs- als auch für kommerzielle Kunden.

Auch auf staatlicher und lokaler Ebene fließen Fördermittel. Texas-Gouverneur Greg Abbott kündigte einen Zuschuss von 12,9 Millionen US-Dollar aus dem Texas Enterprise Fund an sowie eine weitere Förderung aus dem Texas Semiconductor Innovation Fund. Denton County genehmigte zudem eine mehrjährige Steuererleichterung über zehn Jahre, deren Umfang als „mehrere Millionen Dollar“ beschrieben wird.

Warum das Projekt politisch wichtig ist

Das Vorhaben fällt in eine Phase, in der die USA ihre Versorgung mit Seltenen Erden absichern wollen – ein Markt, der stark von China geprägt ist. Laut Text importieren die USA jährlich etwa 10.000 Tonnen dieser kritischen Magnete aus China. MP Materials will mit dem Texas-Werk Verwundbarkeiten gegenüber „nicht-marktwirtschaftlichen Kräften“ verringern und eine integrierte US-Lieferkette etablieren: Das Rohmaterial soll aus der eigenen Mountain-Pass-Anlage in Kalifornien kommen.

Der nächste konkrete Meilenstein ist die geplante Inbetriebnahme ab 2028 – bis dahin stehen vor allem Umsetzung, Anlagenbau und der Hochlauf der Lieferkette im Fokus.

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