MP Materials hat ein turbulentes Jahr hinter sich — und kehrt nun gestärkt zurück. Der US-amerikanische Seltene-Erden-Produzent meldete für 2025 eine deutliche operative Verbesserung, kündigte einen milliardenschweren Produktionsstandort in Texas an und sicherte sich Unterstützung aus Washington sowie Großkunden wie Apple und General Motors.

Von der Mine zum Magneten

Das Geschäftsjahr 2025 markiert eine echte Trendwende. Der Gesamtumsatz stieg um zehn Prozent auf 224,4 Millionen US-Dollar, getragen vor allem durch den Hochlauf der Separationsproduktion. Das bereinigte EBITDA drehte von minus 50,2 Millionen (2024) auf plus 11,4 Millionen Dollar — ein Ergebnis, das die Auswirkungen schwacher Seltene-Erden-Preise und hoher Anlaufkosten des Vorjahres hinter sich lässt.

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Im vierten Quartal überraschte das Unternehmen mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 0,09 Dollar, während Analysten lediglich 0,02 Dollar erwartet hatten. Der Quartalsumsatz von 52,7 Millionen Dollar blieb allerdings deutlich hinter der Prognose von 89,9 Millionen zurück — ein Widerspruch, der auf die noch laufende Hochlaufphase im Magnetsegment hindeutet.

Operativ lieferte MP Materials Rekordwerte: Die NdPr-Oxidproduktion verdoppelte sich auf 2.599 Tonnen, und erstmals wurden NdFeB-Magnete auf kommerziellen Anlagen gefertigt.

Das „10X"-Projekt und Washingtons Rückenwind

Im texanischen Northlake entsteht auf 120 Hektar der geplante Großstandort „10X" — weniger als 16 Kilometer vom bestehenden Werk in Fort Worth entfernt. Ab 2028 sollen dort jährlich 10.000 Tonnen Magnete produziert werden, die unter anderem für Elektrofahrzeuge, Windkraftanlagen und Verteidigungstechnologien bestimmt sind. Das Projekt wird mit einem staatlichen Förderpaket von 200 Millionen Dollar unterstützt, gespeist aus dem Texas Semiconductor Innovation Fund.

Hinzu kommt das finanzielle Engagement der US-Regierung: 550 Millionen Dollar — aufgeteilt in eine Beteiligung über Vorzugsaktien (400 Millionen) und ein Darlehen (150 Millionen) — stärken die Bilanz erheblich. Ergänzt wird dies durch eine Preisuntergrenze des US-Verteidigungsministeriums von 110 Dollar je Kilogramm NdPr, die seit Oktober 2025 gilt und die Cashflow-Planbarkeit deutlich verbessert.

Analysten bestätigen Kaufempfehlung

DA Davidson bekräftigte nach den Q4-Zahlen seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 82 Dollar und passte seine Schätzungen für 2026 und 2027 an — mit höheren Preisannahmen für Seltene Erden. William Blair hält ebenfalls an seiner Outperform-Einstufung fest und hebt die strategische Bedeutung von MP Materials als führendem US-Verarbeiter hervor.

An der Börse spiegelt sich die positive Entwicklung wider: Innerhalb eines Jahres legte die Aktie um 138,5 Prozent zu — deutlich mehr als der S&P 500 mit 23,8 Prozent im gleichen Zeitraum.

Für die zweite Jahreshälfte 2026 plant MP Materials den Start der Schwere-Seltene-Erden-Separation (HREE). Parallel dazu läuft eine Vereinbarung mit dem saudi-arabischen Bergbaukonzern Maaden über ein gemeinsames Raffinerieprojekt auf der arabischen Halbinsel — ein weiterer Schritt, um die globale Lieferkette für Seltene Erden unabhängiger von China zu machen, das heute rund 60 Prozent der weltweiten Förderung und über 90 Prozent der Magnetproduktion kontrolliert.

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