Nach einem Jahr voller Produktionsrekorde und der Ankündigung einer 1,25 Milliarden US-Dollar schweren Fabrik-Erweiterung in Texas präsentiert sich MP Materials selbstbewusst. Mit dem US-Verteidigungsministerium als strategischem Großaktionär im Rücken greift der Produzent von Seltenen Erden die chinesische Marktdominanz beim Magnetbau direkt an. Die anstehenden Investorenkonferenzen rücken nun die Frage in den Mittelpunkt, wie das Management diese massive Wachstumsphase operativ und finanziell steuern wird.

Rekordproduktion treibt Umsatz

Die Basis für das aktuelle Selbstvertrauen lieferten die Ende Februar vorgelegten Geschäftszahlen für 2025. Der Umsatz kletterte um zehn Prozent auf 224,4 Millionen US-Dollar. Treiber dieser Entwicklung war vor allem die Ausweitung der Produktion: Die Herstellung von NdPr-Oxid, einem entscheidenden Material für Hochleistungsmagnete, verdoppelte sich im Jahresvergleich auf knapp 2.600 Tonnen. Zwar stand auf Gesamtjahressicht noch ein Nettoverlust von knapp 86 Millionen US-Dollar in den Büchern, doch im vierten Quartal kehrte das Unternehmen mit einem Gewinn von 9,4 Millionen US-Dollar bereits in die Gewinnzone zurück.

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Pentagon-Deal flankiert neue Fabrik

Um die Abhängigkeit der USA von chinesischen Importen zu verringern, baut MP Materials seine Kapazitäten nun drastisch aus. Für mehr als 1,25 Milliarden US-Dollar entsteht in Texas ein neuer Produktionscampus. Ab 2028 sollen dort jährlich rund 10.000 Tonnen Seltenerdmagnete vom Band rollen. Prominente Abnehmer wie Apple und General Motors haben sich bereits Teile der künftigen Produktion vertraglich gesichert.

Abgesichert wird diese Investition durch die US-Regierung. Das Verteidigungsministerium stieg im vergangenen Oktober mit 400 Millionen US-Dollar bei MP Materials ein und garantierte einen Mindestpreis von 110 US-Dollar pro Kilogramm NdPr-Oxid. Diese Preisgarantie verändert die wirtschaftliche Ausgangslage für das Unternehmen grundlegend und soll eine nachhaltige Profitabilität ermöglichen.

Hohe Investitionen im laufenden Jahr

Bereits morgen sowie am kommenden Dienstag wird das Management auf zwei großen Branchenkonferenzen weitere Details zur Strategie erläutern. Im Fokus stehen dabei die anstehenden Investitionsausgaben. Für das Jahr 2026 plant das Unternehmen Kapitalausgaben in Höhe von 500 bis 600 Millionen US-Dollar, um den Bau in Texas voranzutreiben. Die entscheidende Aufgabe für MP Materials wird es nun sein, dieses gigantische Projekt strikt im Zeit- und Kostenrahmen zu realisieren, um die ehrgeizigen Produktionsziele für 2028 pünktlich zu erreichen.

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