Die Aktie des Seltene-Erden-Produzenten MP Materials erlebt eine Woche extremer Schwankungen. Auslöser ist ein Zickzack-Kurs der Trump-Administration bei der Förderung kritischer Mineralien. Während Investoren versuchen, die widersprüchlichen Signale aus Washington zu deuten, stellt sich die Frage: Wie sicher ist der staatliche Rückhalt für das Unternehmen wirklich?

Kehrtwende bei Preisgarantien

Für erheblichen Verkaufsdruck sorgte ein Bericht, wonach die Regierung ihre Haltung zu allgemeinen Preisuntergrenzen geändert hat. Laut Reuters erklärten Beamte in einem vertraulichen Treffen mit Branchenvertretern, dass Bergbauprojekte finanziell eigenständig sein müssen und nicht auf staatliche Preisstützungen zählen sollten.

Diese Aussage steht im klaren Widerspruch zu früheren Signalen der Administration, die auf breitere Sicherheitsnetze für die Branche hingedeutet hatten. Der Markt reagierte prompt mit Kursabschlägen auf diesen Entzug der erwarteten Unterstützung.

Bestehender Deal bleibt sicher

Inmitten der Unsicherheit gibt es jedoch ein entscheidendes Detail, das MP Materials schützt: Der Kurswechsel betrifft offenbar nur neue, noch nicht finalisierte Projekte. Die im Juli 2025 geschlossene Vereinbarung zwischen MP Materials und dem Verteidigungsministerium bleibt von der neuen Linie unberührt.

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Dieser Vertrag sichert dem Unternehmen weiterhin essenzielle Konditionen zu:
* Eine Preisuntergrenze von 110 US-Dollar pro Kilogramm für NdPr-Produkte (Neodym-Praseodym).
* Eine Kapitalbeteiligung des Pentagons.
* Langfristige Abnahmeverträge für Magnete.

Verwirrung durch internationale Pläne

Die Volatilität verstärkte sich am Mittwoch, als der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer Pläne für internationale Mindestpreise mit Mexiko, der EU und Japan ankündigte. Diese Nachricht schien den Berichten über einen Rückzug bei inländischen Stützungen zu widersprechen.

Anstatt für Beruhigung zu sorgen, drückte die Unsicherheit über die konkrete Ausgestaltung den Kurs laut CNBC um über sechs Prozent. Zuvor hatte lediglich die Ankündigung von "Project Vault", einem strategischen Vorrat für kritische Mineralien mit einem Gesamtvolumen von 11,67 Milliarden US-Dollar, der Aktie kurzzeitig Auftrieb verliehen.

Zahlenwerk im Fokus

Nach dieser turbulenten Woche richtet sich der Blick nun auf die operative Entwicklung. Am Donnerstag, den 26. Februar 2026, wird MP Materials nach Börsenschluss die Ergebnisse für das vierte Quartal präsentieren. Das Management wird sich dann auch den Fragen zur aktuellen politischen Gemengelage stellen müssen.

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