Aventis Energy schickt erstmals Bohrer in den Untergrund des Corvo-Uranprojekts im kanadischen Athabasca-Becken. Nach jahrzehntelanger Pause wird die Manhattan-Zone nun systematisch erkundet – dort wurden an der Oberfläche bereits Urangehalte von bis zu 8,10 Prozent U₃O₈ nachgewiesen.

Erste Bohrungen seit über 40 Jahren

Das Explorationsunternehmen aus Vancouver hat laut Mitteilung vom 5. Februar 2026 mit den Vorbereitungen für sein erstes Diamantbohrprogramm am Corvo-Projekt in Saskatchewan begonnen. Die Crew baut derzeit Zufahrtswege und soll bis Ende dieser Woche vor Ort eintreffen.

Geplant sind rund 3.000 Bohrmeter verteilt auf acht bis zehn Bohrlöcher. Im Fokus stehen vorrangige Uranziele, die durch geophysikalische Untersuchungen im Jahr 2025 und historische Explorationsdaten identifiziert wurden.

Manhattan-Zone im Visier

Erstmals wird die Manhattan-Zone systematisch in der Tiefe erkundet. Das Gebiet weist laut Unternehmensangaben mehrere vielversprechende Merkmale auf:

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  • Oberflächennahe Uranmineralisierung mit historischen Stichproben bis 8,10% U₃O₈
  • Elektromagnetische Leiter entlang eines Nordost-Südwest-Korridors
  • Neu definierte Dichteanomalie
  • Schwerkraftanomalien, die mit dem EM-Korridor übereinstimmen

Zusätzlich soll der nordwestliche EM-Korridor untersucht werden, der sich über mehrere Kilometer entlang der Manhattan-Zone erstreckt.

Strategische Lage im Athabasca-Becken

Das Corvo-Projekt liegt rund 60 Kilometer östlich von Cameco's McArthur River Mine und etwa 45 Kilometer nordöstlich von Atha Energy's Gemini-Mineralisierungszone. Historische Bohrungen haben der Unternehmensdarstellung zufolge mehrere uranhaltige Abschnitte über eine Streichlänge von 800 Metern durchschnitten.

Die Manhattan-Zone selbst lieferte in der Vergangenheit Oberflächenproben mit Gehalten zwischen 1,19 und 5,98 Prozent U₃O₈. Seit über vier Jahrzehnten wurde das Gebiet nicht mehr gebohrt – das aktuelle Programm markiert somit einen Neustart für das Asset.

Ergebnisse im Frühjahr erwartet

Mit dem Winterprogramm 2026 will Aventis Energy klären, ob sich die oberflächennahen Uranvorkommen in die Tiefe fortsetzen und ob die geophysikalischen Anomalien mit wirtschaftlich relevanter Mineralisierung in Verbindung stehen. Erste Bohrergebnisse dürften im weiteren Verlauf des Frühjahrs vorliegen.

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