MP Materials Aktie: Analystengespräch am Mittwoch
MP Materials lädt am 1. April 2026 zum virtuellen Investorengespräch bei der Deutschen Bank. CFO Ryan Corbett wird ab 18:00 Uhr MEZ im Fireside-Chat-Format Rede und Antwort stehen — ein guter Anlass, den aktuellen Stand der ambitionierten Transformation des Unternehmens einzuordnen.
Vom Erzexporteur zum integrierten Magnethersteller
Der Strategiewechsel ist tiefgreifend: MP Materials baut sich vom reinen Konzentratexporteur zu einem vertikal integrierten „Mine-to-Magnet"-Hersteller um. Kern der Strategie ist die Verlagerung der gesamten Wertschöpfungskette in die USA — historisch wurden die Erze aus der Mine in Mountain Pass, Kalifornien, zur Weiterverarbeitung nach China verschifft.
Herzstück des Umbaus ist der neue Produktionskampus „10X" in Northlake, Texas. Investitionsvolumen: über 1,25 Milliarden US-Dollar. Bis 2028 sollen dort mehr als 1.500 Arbeitsplätze entstehen, die Jahreskapazität für NdFeB-Magnete auf rund 10.000 Tonnen steigen. Die Abnehmermärkte — Elektrofahrzeuge, Robotik, Rüstung — wachsen entsprechend.
Pentagon als Ankeraktionär
Strategische Rückendeckung kommt vom US-Verteidigungsministerium. Im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft sichert das Pentagon MP Materials über zehn Jahre einen Mindestpreis von 110 US-Dollar pro Kilogramm für NdPr-Produkte zu. Im Gegenzug hält die US-Regierung eine Beteiligung von 15 Prozent am Unternehmen. Auch Apple gehört zu den gesicherten Abnehmern.
Der Hintergrund dieser Abkommen: China kontrolliert derzeit mehr als 90 Prozent der globalen Produktion von Seltenerdmagneten. Ein CBS-Bericht in „60 Minutes" hob die sicherheitspolitische Bedeutung von MP Materials zuletzt explizit hervor.
Zahlen zeigen Fortschritt, aber noch kein Gewinn
Das Geschäftsjahr 2025 verlief operativ besser als die Verlustziffer vermuten lässt. Die NdPr-Oxidproduktion verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahr auf einen Rekordwert von 2.599 Tonnen. Im vierten Quartal erzielte das Unternehmen einen Nettogewinn von 9,4 Millionen US-Dollar bei einem bereinigten EBITDA von 39,2 Millionen US-Dollar. Für das Gesamtjahr steht dennoch ein Nettoverlust von 85,9 Millionen US-Dollar in den Büchern — der Aufbau der neuen Infrastruktur drückt die Ergebnisse.
Alle Verkäufe nach China wurden inzwischen eingestellt. Der Fokus liegt nun auf den USA und Japan. Das Management erwartet ab dem vierten Quartal 2025 eine Rückkehr in die Gewinnzone — ob dieser Trend im Gespräch mit der Deutschen Bank bestätigt wird, dürfte Investoren am Mittwoch besonders interessieren.
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