Bitcoin: Drohende Schieflage?
Die Stimmung am Kryptomarkt ist angespannt. Der Bitcoin-Kurs hat zuletzt die wichtige Marke von 71.000 Dollar unterschritten, und nun drückt eine prominente Bankprognose zusätzlich auf die Stimmung.
Citigroup hat sein 12-Monats-Kursziel für Bitcoin von 143.000 auf 112.000 Dollar gesenkt. Auslöser ist das Stocken des sogenannten Clarity Act im US-Senat – einem Gesetz, das für mehr regulatorische Klarheit im Kryptomarkt sorgen sollte. Die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung noch in 2026 wird inzwischen auf nur noch 60 Prozent geschätzt.
Großanleger kaufen, Retail verkauft
Interessant ist das gespaltene Bild auf Anlegerseite. Während Kleinanleger in die aktuelle Korrektur hinein verkaufen, bauen institutionelle Investoren ihre Positionen aus – täglich sollen rund 20 Millionen Dollar in den Markt fließen. Zusätzlich wurden zuletzt knapp 80.000 Bitcoin in Margin-Long-Positionen gemeldet, was auf eine klare Erwartungshaltung der großen Marktteilnehmer hindeutet.
Die Spanne möglicher Szenarien bleibt dabei beträchtlich: Im pessimistischsten Fall könnten 58.000 Dollar als nächste Unterstützung getestet werden. Sollte der Clarity Act doch noch verabschiedet werden und institutionelle Zuflüsse wieder anziehen, wären hingegen 165.000 Dollar als Obergrenze im Gespräch.
Spot-ETFs als Stabilitätsanker
Ein Blick auf die Kapitalströme zeigt: Spot-ETFs auf Bitcoin haben bislang über 56 Milliarden Dollar an verwaltetem Vermögen angehäuft. Das unterstreicht die wachsende institutionelle Verankerung des Assets – auch wenn die kurzfristige Preisdynamik derzeit von der Gesetzgebungsunsicherheit dominiert wird.
Technisch wartet nach einer Rückeroberung der 70.000-Dollar-Marke zunächst Widerstand bei rund 78.000 Dollar, danach bei 92.000 Dollar – einem Niveau, das bereits die Februar-Rally begrenzt hatte. Ob dieser Weg gelingt, hängt maßgeblich davon ab, wie sich die Lage in Washington in den kommenden Wochen entwickelt.
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