Ein neues Analystengutachten verspricht Anlegern von Antimony Resources erhebliches Aufwärtspotenzial. Die Experten stützen ihren Optimismus auf vielversprechende Bohrergebnisse und eine globale Verknappung des kritischen Rohstoffs Antimon. Allerdings offenbart ein genauerer Blick auf das Vorzeigeprojekt Bald Hill eine entscheidende Lücke, die den weiteren Kursverlauf maßgeblich bestimmen dürfte.

Hohes Kursziel trifft auf starke Bohrdaten

Die Analysten der GBC AG nehmen den Explorer mit einer klaren Kaufempfehlung in ihre Bewertung auf. Mit einem Kursziel von 3,00 Kanadischen Dollar (CAD) bis Ende 2026 sehen die Experten den fairen Wert deutlich über dem aktuellen Kursniveau von 1,45 CAD. Das Fundament für diese Einschätzung bilden die jüngsten Explorationsprogramme auf dem Bald-Hill-Projekt in der kanadischen Provinz New Brunswick. Dort stießen die Geologen auf Antimon-Mineralisierungen mit durchschnittlichen Gehalten von drei bis vier Prozent, in der Spitze sogar über 30 Prozent.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Antimony Resources?

Flankiert werden diese geologischen Funde von einem massiven geopolitischen Rückenwind. Weil die weltweite Antimon-Produktion stark in China, Russland und Tadschikistan konzentriert ist, reagiert der Markt extrem empfindlich auf Angebotsschocks. Chinas jüngste Exportkontrollen ließen den Preis für das strategisch wichtige Metall zeitweise auf bis zu 60.000 US-Dollar pro Tonne hochschnellen – fast eine Versechsfachung gegenüber dem Jahr 2020. Sowohl die USA als auch die EU stufen Antimon mittlerweile als kritischen Rohstoff ein, was westlichen Bergbauprojekten wie Bald Hill eine hohe industriepolitische Bedeutung verleiht.

Die entscheidende Hürde

Trotz der erfreulichen Datenlage benennt der GBC-Bericht ein zentrales Risiko. Das Projekt befindet sich weiterhin in einem frühen Explorationsstadium. Eine formelle, nach dem Branchenstandard NI 43-101 testierte Ressourcenschätzung existiert bislang nicht. Aktuell liegt lediglich ein definiertes Explorationsziel vor. Um die geologische Kontinuität nachzuweisen und die Basis für eine erste offizielle Schätzung zu legen, läuft derzeit ein 10.000 Meter umfassendes Bohrprogramm, von dem bereits 6.500 Meter absolviert sind. Parallel dazu legen Feldteams in der im Januar neu entdeckten Marcus-Zone weitere massive Mineralisierungen frei.

Finanziell ist das Unternehmen für die kommenden Aufgaben gerüstet. Nach erfolgreichen Finanzierungsrunden Ende 2025 steht für das laufende Jahr ein Explorationsbudget von rund drei Millionen CAD zur Verfügung. Die Lücke zwischen dem aktuellen Aktienkurs und dem ambitionierten Analystenziel wird sich voraussichtlich erst schließen, wenn das Management die offizielle NI 43-101-Ressourcenschätzung vorlegt. Dieses Dokument bleibt der wichtigste kurzfristige Katalysator für eine mögliche fundamentale Neubewertung der Aktie.

Antimony Resources-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Antimony Resources-Analyse vom 31. März liefert die Antwort:

Die neusten Antimony Resources-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Antimony Resources-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Antimony Resources: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...