MicroStrategy Aktie: Insider sendet Signal
MicroStrategy setzt seine aggressive Bitcoin-Strategie unvermindert fort und kauft Coins im Milliardenwert nach. Parallel dazu sorgt ein Insider-Kauf für Aufsehen: Erstmals seit Jahren greift ein Director bei den eigenen Papieren zu, was Marktbeobachter als deutlichen Vertrauensbeweis werten. Während die unmittelbare Gefahr eines Ausschlusses aus wichtigen Indizes gebannt scheint, bewerten Analysten die Lage neu.
Massive Bitcoin-Akquisition
Das von Michael Saylor geführte Unternehmen bleibt seiner Linie treu und nutzte die jüngste Kapitalbeschaffung für weitere Zukäufe. In der Woche bis zum 11. Januar erwarb der Konzern 13.627 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von 91.519 US-Dollar. Das Gesamtvolumen dieser Transaktion belief sich auf 1,25 Milliarden US-Dollar.
Die Finanzierung erfolgte vollständig über den Verkauf eigener Aktien im Rahmen eines "At-the-Market"-Programms. Durch diesen Schritt festigt MicroStrategy seine Position als größter korporativer Bitcoin-Halter weiter. Die aktuellen Bestände illustrieren die Dimension dieser Wette:
- Gesamtbestand: 687.410 Bitcoin
- Marktanteil: Rund 3 % des gesamten Bitcoin-Angebots
- Investitionsvolumen: Aggregierte Kostenbasis von 51,8 Milliarden US-Dollar
Wende bei Insider-Transaktionen
Neben der operativen Strategie rückt eine Transaktion aus der Führungsetage in den Fokus. Director Carl Rickertsen kaufte über den offenen Markt 5.000 Aktien im Wert von knapp 780.000 US-Dollar. Dieser Schritt ist bemerkenswert, da es sich um seinen ersten Zukauf seit Juli 2022 handelt. Nachdem in den vergangenen Jahren vor allem Verkäufe durch Insider das Bild prägten, interpretieren Analysten diesen Einstieg als Signal für eine positive Stimmungswende innerhalb der Unternehmensführung.
Auch externe Risikofaktoren haben sich vorerst abgeschwächt. Der Indexanbieter MSCI entschied Anfang Januar, Unternehmen mit hohem Krypto-Anteil vorerst nicht aus seinen Indizes zu streichen. Diese Entscheidung verhinderte potenzielle Zwangsverkäufe durch passive Fonds in Milliardenhöhe und nahm erheblichen Druck von der Aktie.
Analysten passen Ziele an
Trotz der positiven Signale passen einige Analysten ihre Erwartungen an die veränderten Marktbedingungen an. Die Investmentbank TD Cowen senkte ihr Kursziel auf 440 US-Dollar und begründete dies mit reduzierten Erwartungen an den Bitcoin-Ertrag (Yield) für das Jahr 2026. Dennoch impliziert das neue Ziel weiterhin ein erhebliches Aufwärtspotenzial vom aktuellen Kursniveau. Die Experten rechnen damit, dass MicroStrategy bis Ende des Jahres über 800.000 Bitcoin halten könnte.
Der nächste wichtige Termin für Anleger ist der 3. Februar 2026, wenn das Unternehmen seine Ergebnisse für das vierte Quartal vorlegt. Angesichts eines RSI von über 84 deutet die technische Lage auf eine extrem überkaufte Situation hin, was in Kombination mit der hohen Volatilität kurzfristig zu starken Schwankungen führen kann.
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