MicroStrategy hat ein katastrophales Börsenjahr hinter sich – der Kurs hat sich seit Januar fast halbiert. Doch während viele Privatanleger nervös das Handtuch werfen, wittert das "Smart Money" offenbar genau jetzt die Jahrhundertchance. Im Hintergrund bauen institutionelle Schwergewichte massive Positionen auf: Ist das der Startschuss für eine historische Aufholjagd oder ein Griff ins fallende Messer?

Norges Bank geht "All-In"

Trotz des brutalen Abwärtstrends, der die Aktie aktuell auf 154,00 Euro und damit in gefährliche Nähe des 52-Wochen-Tiefs gedrückt hat, ist das Vertrauen der Großinvestoren ungebrochen. Die jüngsten Veröffentlichungen offenbaren eine aggressive Kaufwelle: Die Norges Bank, die den gewaltigen norwegischen Staatsfonds verwaltet, hat ihre Bestände drastisch aufgestockt.

Im zweiten Quartal kauften die Norweger knapp drei Millionen Aktien hinzu – ein massives Investitionsvolumen von rund 1,2 Milliarden Dollar. Auch andere Akteure wie das "Independent Family Office" nutzten die niedrigen Kurse, um ihre Positionen mehr als zu verdreifachen. Diese Bewegungen senden ein klares Signal: Die Profis halten die aktuelle Bewertung für einen günstigen Einstiegszeitpunkt.

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Überraschende Gewinnexplosion

Fundamental gibt es für diesen Optimismus durchaus Gründe. Entgegen der düsteren Stimmung an den Märkten pulverisierte das Unternehmen im dritten Quartal die Erwartungen. Statt des von Analysten befürchteten Verlusts meldete MicroStrategy einen Gewinn pro Aktie von 8,42 Dollar. Auch der Umsatz kletterte zweistellig.

CEO Phong Le betonte zudem die finanzielle Schlagkraft des Konzerns. Dank einer flexiblen Kapitalstruktur könne man die bekannte Bitcoin-Strategie – das Unternehmen hält inzwischen fast 650.000 Coins – weiter aggressiv vorantreiben. Liquiditätsengpässe scheinen trotz der volatilen Märkte vorerst kein Thema zu sein, da größere Schuldenfälligkeiten erst Ende 2025 anstehen.

Analysten optimistisch, doch ein Risiko bleibt

Die Stimmung an der Wall Street steht im krassen Gegensatz zur Kursentwicklung: 12 von 14 Analysten raten zum Kauf ("Strong Buy") und sehen das Kursziel im Schnitt bei über 524 Dollar – was vom aktuellen Niveau aus mehr als eine Verdopplung bedeuten würde.

Doch am Horizont zieht eine regulatorische Wolke auf. Am 15. Januar 2026 entscheidet der Index-Anbieter MSCI, ob kryptolastige Unternehmen in seine Indizes aufgenommen werden. Ein negatives Urteil könnte laut JPMorgan Milliardenabflüsse auslösen. Bis dahin bleibt die Aktie ein Spielball der Kräfte zwischen institutionellen Käufern und der allgemeinen Marktskepsis.

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