MicroStrategy verfolgt eine klare Strategie: Bitcoin kaufen, egal was kommt. Allein zwischen dem 5. und 11. Januar 2026 erwarb das Unternehmen weitere 13.627 BTC für rund 1,25 Milliarden Dollar. Doch während CEO Michael Saylor seinen Kurs unbeirrt fortsetzt, werden die Stimmen der Analysten skeptischer. Gleich zwei Investmentbanken senkten am 16. Januar ihre Kursziele – trotz positiver Ratings.

Mizuho und TD Cowen werden vorsichtiger

Mizuho Securities reduzierte das Kursziel von 484 auf 403 Dollar, behielt aber die Empfehlung "Outperform" bei. Das klingt nach Optimismus, bedeutet aber ein Eingeständnis: Die extreme Bewertungsprämie, die MicroStrategy lange genoss, lässt sich schwerer rechtfertigen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Strategy?

Zeitgleich korrigierte TD Cowen das Ziel von 500 auf 440 Dollar. Die Analysten verwiesen auf sinkende Bitcoin-Renditeerwartungen als Hauptgrund. Es ist bereits die zweite Anpassung seit Dezember – ein deutliches Zeichen dafür, dass die enge Kopplung an Bitcoin zum Problem wird. Mit einer Beta von etwa 3,4 bis 3,55 schwankt die Aktie mehr als dreifach so stark wie der Gesamtmarkt.

687.410 Bitcoin – Fluch und Segen zugleich

Der jüngste Zukauf bringt den Gesamtbestand auf knapp 687.410 BTC. Keine börsennotierte Firma weltweit hält mehr Kryptowährung. Das macht MicroStrategy zum extremsten Bitcoin-Proxy am Markt – mit allen Konsequenzen. Während Insider wie Director Carl Rickertsen zuletzt 5.000 Aktien für rund 780.000 Dollar nachkauften, signalisiert der Chart Anspannung: Der Kurs notiert bei 173,71 Dollar, gefährlich nah am 52-Wochen-Tief von 149,75 Dollar.

Immerhin kam am 7. Januar eine positive Meldung: Der Indexanbieter MSCI entschied, Unternehmen mit großen Krypto-Beständen nicht aus seinen Indizes auszuschließen. Das beseitigt zumindest ein Liquiditätsrisiko für institutionelle Anleger.

Quartalszahlen Anfang Februar entscheidend

Im dritten Quartal 2025 überraschte MicroStrategy mit einem Gewinn je Aktie von 8,42 Dollar – Analysten hatten einen Verlust von 0,10 Dollar erwartet. Der Umsatz stieg auf 128,69 Millionen Dollar. Anfang Februar 2026 folgen die nächsten Zahlen. Sie werden zeigen müssen, ob das Geschäftsmodell der Bitcoin-Akkumulation langfristig trägt – oder ob die Analystenskepsis berechtigt ist.

Strategy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Strategy-Analyse vom 17. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Strategy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Strategy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Strategy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...