Microsoft Aktie: Milliarden-Rückfluss
Microsoft hat in den vergangenen zehn Jahren 368 Milliarden US-Dollar an seine Aktionäre ausgeschüttet – durch Dividenden und Aktienrückkäufe. Diese Summe ist die zweithöchste in der Unternehmensgeschichte und zeigt, wie profitabel das Cloud- und Software-Geschäft des Tech-Konzerns geworden ist. Gleichzeitig sichert sich Microsoft neue Großaufträge im Verteidigungssektor.
Vertrag mit der US Air Force
Der Konzern hat einen neuen Auftrag über 170 Millionen Dollar von der US Air Force erhalten. Das Signal ist eindeutig: Microsoft baut seine Position im staatlichen und militärischen Sektor weiter aus. Cloud-Dienste für Regierungsbehörden und das Militär gelten als besonders lukrativ und strategisch wichtig. Der Deal unterstreicht, dass das Unternehmen nicht nur im kommerziellen Bereich, sondern auch bei hochsensiblen Infrastrukturprojekten gefragt ist.
Quartalszahlen im Fokus
Am 28. Januar legt Microsoft die Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor. Die Wall Street erwartet:
- Gewinn je Aktie: 3,92 USD (+21,4% zum Vorjahr)
- Umsatz: 80,28 Milliarden USD (+15,3%)
- Haupttreiber: Azure-Cloud-Sparte, insbesondere KI-Dienste
Nicht alle Analysten sind jedoch gleichermaßen optimistisch. UBS bestätigte zwar das Kaufrating, senkte aber das Kursziel von 650 auf 600 Dollar. Auch Citi und Mizuho reduzierten ihre Ziele – bei unveränderter Kaufempfehlung. Die Begründung: schwächere PC-Prognosen und Sorgen über die hohen Bewertungen im KI-Bereich außerhalb von Azure.
Cashflow als Fundament
Die massiven Rückflüsse an Anleger basieren auf dem robusten Cashflow, den Microsoft durch die Umstellung auf Cloud-Computing und Software-as-a-Service erzielt. Die Strategie aus kontinuierlichen Dividendensteigerungen und gezielten Aktienrückkäufen hat den Gewinn je Aktie spürbar erhöht. Das Management signalisiert damit Vertrauen in die langfristige Ertragskraft – trotz hoher Investitionen in Künstliche Intelligenz und neue Geschäftsfelder.
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