Micron Technology steht unmittelbar vor der Inbetriebnahme seiner neuen Halbleiterfabrik im indischen Gujarat. Noch vor Ende Februar sollen die Bänder anlaufen. Dieser strategische Schritt erfolgt inmitten einer massiven Nachfragewelle durch den KI-Sektor und erweitert die globale Präsenz des US-Konzerns entscheidend.

Strategische Expansion

Die neue Anlage in Sanand markiert Indiens Einstieg in die kommerzielle Halbleiterfertigung im großen Stil. S. Krishnan, Sekretär im indischen Elektronikministerium, bestätigte den Zeitplan auf dem India AI Impact Summit. Das Projekt umfasst ein Investitionsvolumen von 22.516 Crore Rupien und konzentriert sich auf Montage, Test und Verpackung (ATMP).

Perspektivisch wird die Fabrik eine Schlüsselrolle bei der Verarbeitung von High-Bandwidth Memory (HBM) einnehmen. Diese Speicherchips gelten als unverzichtbare Komponente für moderne KI-Infrastrukturen. Mit dem neuen Standort diversifiziert Micron seine Lieferkette und positioniert sich näher an den wachsenden Märkten der Region.

KI treibt Superzyklus an

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Die Werkseröffnung trifft auf ein Marktumfeld, das Experten als „strukturellen Superzyklus“ bezeichnen. Der rasante Ausbau von KI-Rechenzentren sorgt für einen enormen Bedarf an leistungsfähigen Speicherlösungen. Micron profitiert dabei direkt von der Notwendigkeit schnellerer DRAM- und NAND-Produkte, um die Rechenleistung moderner KI-Modelle zu unterstützen.

Auftragsbücher gefüllt

Die Marktposition des Unternehmens stellt sich entsprechend robust dar. Berichten zufolge konnte Micron bereits feste Preis- und Volumenvereinbarungen für seine gesamte HBM-Produktion des Kalenderjahres 2026 abschließen. Die starke Nachfrage aus dem Cloud- und KI-Sektor sorgt hier für volle Auftragsbücher. Mit dem operativen Start der indischen Fabrik in den kommenden Tagen schafft der Konzern die nötigen Kapazitäten, um diese Bestellungen fristgerecht zu bedienen und seine Marktanteile zu sichern.

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