Micron Technology Aktie: Alles ausverkauft
Der KI-Boom hat zu einer Situation geführt, von der die meisten Unternehmen nur träumen können: Micron Technology hat praktisch keine Ware mehr. Die für Anwendungen der künstlichen Intelligenz unverzichtbaren High-Bandwidth-Memory (HBM) Chips sind nicht nur knapp, sondern laut aktuellen Berichten für das gesamte Kalenderjahr 2026 bereits vollständig vergeben. Während die Auftragsbücher platzen, steht das Unternehmen vor der Herausforderung, diese immense Nachfrage physisch zu bedienen.
KI-Hunger leert die Lager
Micron hat seinen strategischen Fokus erfolgreich verlagert: Weg von margenschwächeren Speicherprodukten für Endverbraucher, hin zur kritischen Infrastruktur für KI-Rechenzentren. Diese Neuausrichtung trifft auf einen Markt, in dem das Angebot mit der explosionsartigen Nachfrage nicht Schritt halten kann. Das Ergebnis ist ein extremes Ungleichgewicht, bei dem die Lagerbestände für HBM-Chips als aufgebraucht gelten.
Diese Knappheit ist der primäre Treiber für den optimistischen Finanzausblick des Konzerns. Für das zweite Geschäftsquartal 2026 prognostiziert das Management einen Umsatz von rund 18,70 Milliarden US-Dollar und einen bereinigten Gewinn pro Aktie von etwa 8,42 US-Dollar. Diese Werte lagen deutlich über den bisherigen Analystenschätzungen und spiegeln sich auch im Kurs wider, der seit Jahresbeginn bereits um rund 32 Prozent zugelegt hat.
Hohe Investitionen für die Zukunft
Trotz der gefüllten Auftragsbücher sehen Investoren auch Herausforderungen auf der Ausgabenseite. Um die langfristige Versorgung sicherzustellen, hat Micron ambitionierte Expansionspläne in den USA skizziert, die Investitionen von bis zu 200 Milliarden US-Dollar umfassen könnten. Marktbeobachter analysieren derzeit genau, wie sich diese enormen Kapitalaufwendungen auf die kurzfristigen Margen auswirken werden.
Die strukturelle Knappheit bei modernen Speicherchips dürfte laut Analysten noch bis zum Ende des Kalenderjahres 2026 anhalten. Durch den Abschluss mehrjähriger Lieferverträge hat sich Micron eine für die zyklische Halbleiterbranche ungewöhnlich hohe Planungssicherheit verschafft. Entscheidend für die weitere Entwicklung ist nun die effiziente Umsetzung der Kapazitätserweiterungen, um die Marktposition gegen die Konkurrenz zu verteidigen, solange das "Superzyklus"-Fenster geöffnet ist.
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