Micron Aktie: Erfreuliche Signale!
Micron hat gestern Zahlen geliefert, die auf dem Papier beeindrucken. Der Umsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres verfehlt nahezu alle Erwartungen — nach oben: 23,86 Milliarden Dollar, ein Plus von 196 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie kletterte von 1,56 Dollar auf 12,20 Dollar. Die Bruttomarge erreichte mit 74,9 Prozent einen neuen Unternehmensrekord.
Trotzdem verliert die Aktie heute vorbörslich rund 6,3 Prozent.
Warum der Markt zögert
Der Grund liegt in den Investitionsplänen. Micron kündigte an, in diesem Geschäftsjahr über 25 Milliarden Dollar in neue Fertigungsanlagen zu stecken — rund 5 Milliarden Dollar mehr als bislang geplant. Für Anleger, die auf steigende Margen gehofft hatten, ist das ein Wermutstropfen. Höhere Kapitalausgaben drücken kurzfristig auf die freie Cashflows.
Hinzu kommt das schwierige Marktumfeld. Explodierende Ölpreise nach Angriffen auf Energieinfrastruktur im Nahen Osten — darunter das Gasfeld South Pars und die Flüssiggas-Anlage Ras Laffan in Katar — belasten heute die gesamte Wall Street. Dow, S&P 500 und Nasdaq verloren gestern jeweils rund 1,5 Prozent. Micron trifft es in diesem Umfeld besonders.
Analysten bleiben bullisch
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Trotz des heutigen Rücksetzers zeigen sich Marktbeobachter zuversichtlich. Das Preisziel von Rosenblatt wurde auf 600 Dollar angehoben — begründet mit der außergewöhnlichen Preissetzungsmacht: DRAM-Preise stiegen zuletzt um rund 65 Prozent gegenüber dem Vorquartal, NAND-Preise sogar um etwa 77 Prozent. Auch andere Häuser zogen nach: Morgan Stanley sieht das Kursziel bei 520 Dollar und verwies auf eine Gewinnprognose von 19,15 Dollar je Aktie für das laufende Quartal — deutlich über dem bisherigen Konsens von 12 Dollar. Wolfe Research und RBC Capital stehen bei 550 beziehungsweise 525 Dollar.
Das Angebotsumfeld spricht für Micron. Bit-Wachstum bleibt 2026 auf rund 20 Prozent begrenzt, neue DRAM-Kapazitäten werden frühestens Mitte 2027 erwartet. Die Nachfrage dürfte das Angebot noch Jahre übersteigen — besonders durch den anhaltenden Bedarf aus dem KI-Sektor.
Neu eingeführte Strategische Kundenvereinbarungen mit mehrjährigen Laufzeiten sollen die Planungssicherheit erhöhen. Ein erster Fünfjahresvertrag ist bereits unterzeichnet, weitere befinden sich in Verhandlung.
Der heutige Kursrückgang dürfte damit mehr dem makroökonomischen Gegenwind und den höheren Investitionsausgaben geschuldet sein als einer fundamentalen Schwäche — das Zahlenwerk spricht eine andere Sprache.
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