Amazon Aktie: 600-Milliarden-Vision
CEO Andy Jassy schraubt die langfristigen Erwartungen für Amazons Cloud-Sparte deutlich nach oben. Statt der bisher angepeilten 300 Milliarden US-Dollar soll AWS im nächsten Jahrzehnt jährlich 600 Milliarden US-Dollar umsetzen. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, nimmt der Konzern nun enorme Summen für den Ausbau seiner KI-Infrastruktur in die Hand.
Milliarden für die Infrastruktur
Für das Geschäftsjahr 2026 hat Amazon bereits Investitionen in Höhe von 200 Milliarden US-Dollar eingeplant. Ein Großteil davon fließt in KI-Rechenzentren und Satellitenverbindungen. Wie diese physische Expansion in der Praxis aussieht, zeigt sich aktuell in Texas: In San Antonio plant die Tochtergesellschaft Amazon Data Services zwei neue Anlagen. Bis November 2027 und Februar 2029 sollen hier für insgesamt 90 Millionen US-Dollar neue Serverkapazitäten entstehen.
Der wichtigste Gewinntreiber
Diese hohen Ausgaben sind strategisch notwendig, um die wichtigste Ertragsquelle des Unternehmens abzusichern. AWS liefert zwar nur etwa 17 Prozent des Gesamtumsatzes, ist aber der zentrale Profitmotor. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 steuerte die Cloud-Sparte 45,6 Milliarden US-Dollar zum operativen Gesamtgewinn von 80 Milliarden US-Dollar bei. Das entspricht einem Anteil von rund 57 Prozent. Die margenstarke Cloud-Infrastruktur subventioniert damit das logistikintensive E-Commerce-Geschäft.
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Analysten blicken auf den Cashflow
Marktbeobachter verfolgen die hohen Kapitalabflüsse genau, da sie den kurzfristigen freien Cashflow belasten. Allerdings bleibt der operative Cashflow stark, was auf ein robustes Kerngeschäft hindeutet. An der Börse wird dieser strategische Weitblick derzeit positiv aufgenommen. Die Aktie notiert aktuell bei 182,28 Euro und verzeichnete auf Sicht der letzten 30 Tage ein solides Plus von 7,45 Prozent.
Mit den geplanten Milliardeninvestitionen und dem klaren Fokus auf Künstliche Intelligenz bereitet Amazon die physische Grundlage für das anvisierte Umsatzwachstum vor. Die Fertigstellung der neuen texanischen Rechenzentren in den Jahren 2027 und 2029 markiert dabei die nächsten konkreten Meilensteine auf dem Weg zur angestrebten Umsatzverdopplung.
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