Der japanische Bitcoin-Treasury-Spezialist Metaplanet zielt auf die Wall Street. Mit der offiziellen Ernennung der Deutschen Bank als Verwahrstelle für ein Sponsored ADR-Programm (American Depositary Receipt) will das Unternehmen den Zugang zu US-amerikanischen Investoren massiv erleichtern. Dieser strategische Schritt soll die Liquidität sichern, die für den weiteren aggressiven Ausbau der Bitcoin-Bestände notwendig ist.

Der Kurs der Metaplanet-Aktie reagierte am Donnerstag an der Tokioter Börse mit einem Schlussstand von 509,00 Yen. Durch das ADR-Programm werden die Hürden für US-Institutionen beseitigt, die bisher den direkten Handel in Japan scheuten. Das Unternehmen verbindet seine in Tokio notierten Anteile nun direkt mit dem tiefen Kapitalpool der Vereinigten Staaten.

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Diese Maßnahme untermauert den radikalen Wandel des Unternehmens vom Hotelbetreiber zur reinen Bitcoin-Treasury. Aktuell hält Metaplanet rund 35.102 BTC und gehört damit weltweit zu den größten korporativen Haltern der Kryptowährung. Um diesen Bestand weiter auszubauen, ist die finanzielle Agilität, die der US-Markt bietet, ein entscheidender Faktor. Die Aktie zeigte zuletzt bereits deutliches Momentum und stieg von 405,00 Yen zum Jahresende 2025 auf das aktuelle Niveau.

Konkurrenzkampf und Marktumfeld

Der Expansionsschritt erfolgt in einem wettbewerbsintensiven Umfeld für Krypto-Aktien. Zwar ist der Abstand zum Marktführer „Strategy“ (ehemals MicroStrategy), der rund 709.715 BTC hält, sowie zu Verfolgern wie MARA Holdings (ca. 53.250 BTC) noch beträchtlich. Doch Metaplanet signalisiert mit der ADR-Listung den klaren Anspruch, im Wettbewerb um „Crypto-Equity“-Investoren Boden gutzumachen.

Das Timing erscheint günstig: Bei einem Bitcoin-Kurs im Bereich von 90.000 Dollar und der zunehmenden Etablierung von Krypto-ETFs bleibt die Nachfrage nach regulierten Unternehmensbeteiligungen mit direktem Bitcoin-Exposure hoch.

Marktbeobachter rechnen durch den Start des Programms mit steigendem Handelsvolumen, aber auch mit möglicher Volatilität durch Arbitrage-Effekte zwischen dem Heimatmarkt und den US-Notierungen. Technisch konnte sich das Papier zuletzt über der Unterstützung von 500 Yen stabilisieren. Anleger warten nun auf die detaillierten Einreichungen zum Umtauschverhältnis zwischen Originalaktien und ADRs, die maßgeblich für die Preisfindung des neuen US-Instruments sein werden.

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