Metaplanet will seine Unternehmensführung neu aufstellen. Der japanische Konzern schlägt vor, sein bisheriges Aufsichtsmodell durch ein internationales Komitee-System zu ersetzen. Auf der Hauptversammlung Ende März sollen die Aktionäre über diese weitreichende Änderung entscheiden.

Drei Komitees statt Aufsichtsrat

Das neue Modell sieht drei unabhängige Gremien vor: einen Nominierungs-, einen Prüfungs- und einen Vergütungsausschuss. Damit will Metaplanet die Trennung zwischen Überwachung und operativem Geschäft schärfen. Die Gesellschaft verspricht sich davon eine bessere Kontrolle und langfristig mehr Unternehmenswert.

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Für den 25. März 2026 ist die 27. ordentliche Hauptversammlung angesetzt. Stimmen die Aktionäre zu, endet die Amtszeit aller derzeitigen Direktoren und Prüfer. An ihre Stelle soll ein Aufsichtsgremium treten, das mehrheitlich aus unabhängigen Mitgliedern besteht. Der amtierende Präsident Simon Gerovich würde in die Position des leitenden Geschäftsführers wechseln.

Bitcoin-Pause im Hintergrund

Die Governance-Reform fällt in eine Phase, in der Metaplanet ohnehin im Fokus steht. Das Unternehmen hatte vor Monaten für Aufsehen gesorgt, als es Bitcoin als Hauptbestandteil seiner Treasury-Strategie einführte. Seit sieben Wochen kauft die Gesellschaft jedoch keine neuen Coins mehr – die längste Pause seit Beginn der Strategie. Beobachter werten dies als mögliche Neuausrichtung.

Parallel zur Komitee-Struktur plant Metaplanet Änderungen an der Satzung. Der Vorstand soll künftig flexibler über Dividendenzahlungen entscheiden können. Die Anpassungen zielen darauf ab, schneller auf Marktbedingungen zu reagieren und die Aktionärsinteressen direkter zu berücksichtigen.

Mit der Umstellung nähert sich Metaplanet internationalen Standards der Unternehmensführung an. Die Hauptversammlung wird zeigen, ob die Aktionäre den Weg zu mehr Unabhängigkeit und Flexibilität mitgehen.

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