Ist der Ausverkauf endlich gestoppt? Japans Bitcoin-Schwergewicht Metaplanet meldet sich mit einem beeindruckenden Wochenplus von über 15 Prozent zurück und schloss den Handel gestern bei 400 JPY. Doch hinter der Kursexplosion steckt mehr als nur Marktstimmung: Eine massive Kreditspritze und die Rückkehr wichtiger Bewertungskennziffern in den Normalbereich geben den Bullen neue Nahrung.

Aggressive Schulden-Strategie zündet

Investoren atmen auf: Der kritische mNAV-Indikator (Market-to-Net-Asset-Value) hat sich wieder bei 1x stabilisiert, nachdem er im Oktober-Crash gefährlich unter die Marke von 0,95 gefallen war. Das bedeutet, dass der Unternehmenswert wieder im Einklang mit den Bitcoin-Beständen steht.

Treibstoff für diese Erholung liefert eine mutige Finanzierungsentscheidung. Metaplanet hat sich frische 130 Millionen US-Dollar geliehen – besichert durch die eigenen Krypto-Bestände. Es ist bereits die zweite Tranche aus der 500-Millionen-Kreditlinie, womit die Gesamtauslastung nun bei 230 Millionen Dollar liegt. Der Plan ist so simpel wie risikoreich: Mit dem Geld sollen weitere Bitcoins gekauft und Aktienrückkäufe finanziert werden.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

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  • Bestand: 30.823 BTC im Wert von ca. 2,82 Milliarden Dollar
  • Performance: Bitcoin-Rendite (Year-to-Date) von 496,4 %
  • Sektor-Boom: Konkurrent Remixpoint sprang sogar um 22 % an
  • Outperformance: Der Sektor schlägt den breiten Markt und Bitcoin selbst (nur +0,24 %) deutlich

Die Bilanz blutet weiter

Doch ist die Gefahr wirklich gebannt? Ein Blick unter die Haube offenbart tiefe Risse im Fundament. Trotz der jüngsten Erholung notiert die Aktie weiterhin rund 19 Prozent tiefer als vor einem Monat und liegt katastrophale 80 Prozent unter ihrem Allzeithoch vom Juni 2025.

Das Unternehmen sitzt auf einem Berg unrealisierter Verluste von über 600 Millionen Dollar. Der durchschnittliche Kaufpreis pro Bitcoin liegt bei schmerzhaften 108.070 Dollar – weit entfernt vom aktuellen Marktniveau um 91.000 Dollar. Die Strategie ist damit eine Wette auf Zeit und steigende Kurse.

Droht jetzt Ärger?

Als wäre die Volatilität nicht genug, ziehen am regulatorischen Horizont dunkle Wolken auf. Die Tokioter Börse hat die Zügel angezogen und beobachtet Firmen, die ihr Geschäftsmodell radikal auf Digital-Asset-Treasurys umstellen, mit Argusaugen. Warnungen an kleinere Marktteilnehmer gab es bereits im Herbst.

Metaplanet gibt sich nach außen gelassen und pocht auf korrekte Governance. Doch der 22. Dezember wird zum Schicksalstag: Dann müssen die Aktionäre über weitere Kapitalrestrukturierungsmaßnahmen abstimmen. Hält das Vertrauen der Anleger, oder wird der Druck zu groß?

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