Die Aktie des japanischen Bitcoin-Treasury-Unternehmens Metaplanet steht kurz vor einem entscheidenden Durchbruch. Erreicht der Kurs eine kritische Preisschwelle, werden hunderte Millionen an frischem Kapital für weitere Bitcoin-Käufe frei. Befeuert wird die Rally zusätzlich durch den Einstieg einer prominenten Größe der Krypto-Szene.

Kapitalbeschaffung wieder möglich

Durch die jüngsten Kursgewinne notiert das Papier nur noch rund 5 % unter der Marke von 637 Yen. Dies ist das entscheidende Level für die Aktivierung der 23. Serie von Optionsscheinen, die vom EVO Fund gehalten werden. Wird die Hürde genommen, ermöglicht dies die Ausübung von Bezugsrechten für bis zu 105 Millionen neuen Aktien. Die Einnahmen daraus sollen direkt in den Erwerb weiterer Bitcoin fließen.

Zuvor lag das Programm auf Eis, da der Aktienkurs seit dem Allzeithoch im Juni 2025 um 80 % eingebrochen war. Um eine Verwässerung der Altaktionäre zu verhindern, stoppte das Unternehmen die Ausgabe, als das Verhältnis von Marktwert zum Nettoinventarwert (mNAV) unter 1,0 fiel. Mittlerweile hat sich diese Kennzahl auf 1,36 erholt – der höchste Stand seit Oktober 2025. Damit wird eine Kapitalerhöhung für bestehende Aktionäre wieder rechnerisch attraktiv.

Arthur Hayes steigt ein

Zusätzlichen Rückenwind erhält der Titel durch Arthur Hayes. Der Mitbegründer von BitMEX gab bekannt, Long-Positionen in Metaplanet und Strategy (MSTR) aufgebaut zu haben. Er nutzt diese Vehikel als gehebelte Wette auf eine Erholung des Bitcoin, ohne direkt mit Derivaten zu handeln.

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Hayes begründete seinen Einstieg damit, dass die Bewertungen beider Unternehmen nahe den Tiefstständen ihrer Zweijahresspannen notierten, nachdem sie von den Höchstständen Mitte 2025 korrigiert hatten. Sollte der Bitcoin die Marke von 110.000 Dollar zurückerobern, dürften Investoren verstärkt in diese Aktien strömen.

Ambitionierte Ausbaupläne

Metaplanet hält aktuell 35.102 Bitcoin in der Bilanz und ist damit der weltweit viertgrößte börsennotierte Halter der Kryptowährung sowie die Nummer eins in Asien. Das langfristige Ziel ist ambitioniert: Bis 2027 sollen 210.000 Bitcoin akkumuliert werden, was etwa 1 % der gesamten Bitcoin-Menge entsprechen würde.

Technisch hat sich die Aktie von ihren Tiefstständen im Dezember bereits um rund 90 % erholt. Das Handelsvolumen lag zuletzt deutlich über dem Dreimonatsdurchschnitt, was auf ein starkes Interesse institutioneller Anleger hindeutet.

Ausblick

Der Fokus der Marktteilnehmer liegt nun auf den kommenden Quartalszahlen, die für den 9. und 10. Februar 2026 terminiert sind. Entscheidend wird bis dahin sein, ob die Marke von 637 Yen nachhaltig überwunden werden kann, um den Kapitalmotor für weitere Bitcoin-Käufe wieder anzuwerfen. Die aktuelle Bewertung mit einem Aufschlag (Prämie) auf die Bitcoin-Bestände deutet darauf hin, dass der Markt dieses Szenario bereits teilweise einpreist.

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