Metaplanet Aktie: Eisern
Während Bitcoin von seinem Allzeithoch um 47 Prozent abstürzt und die eigene Aktie ebenfalls massiv unter Druck gerät, hält Metaplanet unbeirrt an seiner Bitcoin-Strategie fest. Das in Tokio gelistete Unternehmen ist Asiens größter börsennotierter Bitcoin-Halter und rangiert weltweit auf Platz vier.
CEO Simon Gerovich stellte am 6. Februar klar: An der Akkumulationsstrategie ändere sich nichts. Metaplanet werde „stetig weiter Bitcoin akkumulieren, Umsätze ausbauen und sich auf die nächste Wachstumsphase vorbereiten".
Die Rechnung geht nicht auf
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Metaplanet hält 35.102 Bitcoin zu durchschnittlichen Anschaffungskosten von rund 107.000 Dollar pro Coin. Bei aktuellen Kursen zwischen 66.000 und 70.000 Dollar sitzt das Unternehmen auf erheblichen unrealisierten Verlusten. Der aktuelle Marktwert der Bitcoin-Position liegt bei etwa 2,5 Milliarden Dollar.
Hinzu kommen ausstehende Verbindlichkeiten von rund 280 Millionen Dollar. Allerdings betont das Unternehmen, dass die Kapitalstruktur „stärker und widerstandsfähiger" sei – bedeutende Schulden würden erst 2027 fällig.
Die Aktie selbst spiegelt die angespannte Lage wider. Am 9. Februar notierte der Titel bei 340 Yen, nachdem er im Juni 2025 noch bei 1.930 Yen stand. Ein Minus von 82 Prozent vom Jahreshoch.
Frisches Geld für mehr Bitcoin
Ende Januar genehmigte Metaplanet eine neue Kapitalerhöhung über bis zu 21 Milliarden Yen (137 Millionen Dollar). Geplant ist die Ausgabe von 24,53 Millionen neuen Aktien zu je 499 Yen, was direkt 12,24 Milliarden Yen einbringt.
Jede Aktie enthält 0,65 Bezugsrechte mit einem Ausübungspreis von 547 Yen, gültig für ein Jahr. Bei vollständiger Ausübung fließen weitere 8,9 Milliarden Yen in die Kasse.
Von den Einnahmen sollen 14 Milliarden Yen (91,2 Millionen Dollar) direkt in Bitcoin-Käufe fließen. Weitere 5,2 Milliarden Yen sind für Schuldenabbau vorgesehen, 1,5 Milliarden Yen für einkommensgenerierende Aktivitäten.
Der „555-Millionen-Plan"
Metaplanet verfolgt ehrgeizige Ziele. Der sogenannte „555-Millionen-Plan" sieht vor, bis Ende 2026 auf 100.000 Bitcoin zu kommen. Bis 2027 sollen es sogar 210.000 Bitcoin sein – das entspräche rund einem Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots.
Die Bestände sind bereits deutlich gewachsen. Ende 2024 hielt das Unternehmen erst 1.762 Bitcoin.
Global betrachtet liegt Metaplanet hinter Strategy Inc. (ehemals MicroStrategy) mit 713.502 Bitcoin, MARA Holdings mit 53.250 Bitcoin und Twenty One Capital mit 43.514 Bitcoin auf Rang vier.
Der Sektor der Bitcoin-Treasury-Unternehmen steht unter erheblichem Druck. Strategy Inc. meldete Anfang Februar einen Bitcoin-Verlust von 12,4 Milliarden Dollar. Metaplanet bleibt seinem Kurs treu – trotz tiefroten Vorzeichen.
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