Solana durchlebt derzeit eine seiner schwierigsten Phasen. Der SOL-Kurs ist seit Jahresbeginn um über 30 Prozent eingebrochen, ETFs verzeichnen Abflüsse und eine Sammelklage weitet sich aus. Gleichzeitig zeigt das Netzwerk aber auch Stärke: Die Marktkapitalisierung tokenisierter Real-World-Assets knackte die Milliarden-Grenze und Investoren pumpen weiter Geld in die Infrastruktur.

Herber Kursrückgang und gemischte ETF-Signale

Der Februar 2026 begann für Solana mit einem deutlichen Kursrutsch. SOL fiel zwischenzeitlich auf rund 67 Dollar, bevor sich eine Erholung einstellte. Verantwortlich für die Schwäche waren vor allem die breiten Marktverwerfungen im Krypto-Sektor.

Bei den ETFs ergibt sich ein widersprüchliches Bild. Allein am 6. Februar flossen über eine Million Dollar aus Solana-ETFs ab. In der Woche zuvor zogen die Produkte jedoch 17,1 Millionen Dollar frisches Kapital an – ein Zeichen für selektives institutionelles Interesse trotz volatiler Märkte.

RWA-Meilenstein und Jupiter-Finanzierung

Während der Kurs strauchelt, wächst das Ökosystem weiter. Am 7. Februar überschritt die Marktkapitalisierung tokenisierter Real-World-Assets auf Solana erstmals die Schwelle von einer Milliarde Dollar. Diese Entwicklung unterstreicht die zunehmende Nutzung des Netzwerks für die Abbildung realer Vermögenswerte – ein Bereich, der als Wachstumstreiber gilt.

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Parallel dazu sicherte sich Jupiter, der führende DEX-Aggregator auf Solana, am 2. Februar eine Finanzierungsrunde über 35 Millionen Dollar von ParaFi Capital. Die gesamte Summe wurde in JupUSD, dem Stablecoin von Jupiter, abgewickelt. Das Investment zeigt: Trotz widriger Marktbedingungen sehen Risikokapitalgeber Potenzial in der Solana-Infrastruktur.

Technische Upgrades in Planung

Auf der Entwicklerseite stehen bedeutende Verbesserungen bevor. Das Alpenglow-Upgrade soll in der ersten Jahreshälfte 2026 die Transaktions-Finalität von etwa 12 Sekunden auf rund 150 Millisekunden reduzieren – eine Beschleunigung um den Faktor 80. Parallel läuft die Einführung des Firedancer-Clients, der über eine Million Transaktionen pro Sekunde ermöglichen soll.

Sammelklage weitet sich aus

Rechtlich bleibt die Situation angespannt. Die Sammelklage gegen Pump.fun und verbundene Akteure bezieht mittlerweile auch die Solana Foundation, Solana Labs und Jito Labs ein. Im Januar 2026 reichten die Kläger eine erweiterte Klageschrift ein, die auf über 15.000 internen Chat-Protokollen basiert. Vorwürfe: Insiderhandel, missbräuchliche Praktiken und der Verkauf nicht registrierter Wertpapiere. Die Einbeziehung der Solana Foundation schafft regulatorische Unsicherheit.

Kontrast zwischen Fundamentaldaten und Marktstimmung

Solana steht vor einem Spagat: Starke technologische Fortschritte und wachsende Nutzung bei gleichzeitig massivem Preisdruck. Entscheidend wird sein, ob die institutionelle Akzeptanz im Bereich tokenisierter Assets und die anhaltende Entwickleraktivität die aktuelle Verkaufswelle überdauern können. Die kommenden Wochen dürften zeigen, welche Kraft stärker ist – die fundamentale Substanz oder die Marktdynamik.

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