Metaplanet Aktie: Zukunftsperspektiven schrumpfen!
Metaplanet hält an seiner Bitcoin-Strategie fest, obwohl der Krypto-Markt kräftig nachgegeben hat. CEO Simon Gerovich bekräftigte gestern, dass das Unternehmen weiter zukaufen will – und dafür frisches Kapital einplant. Ziel: den durchschnittlichen Einstiegspreis der Bestände senken und gleichzeitig die Bilanz stabilisieren.
Strategie unter Stress
Laut Unternehmensangaben hält Metaplanet inzwischen 35.102 Bitcoin. Der Durchschnittspreis der Käufe liegt bei rund 107.716 US-Dollar je Bitcoin. Bei Spotpreisen von etwa 60.000 bis 66.000 US-Dollar ergibt sich damit eine deutliche Buchbelastung.
Wichtig ist: Das Management bleibt beim „555 Million Plan“. Der sieht vor, die Bestände bis Ende 2026 auf 100.000 BTC auszubauen. Das Programm wurde im Juni 2025 vorgestellt und löste den früheren „21-Million Plan“ ab.
Kapitalerhöhung und Schuldentilgung
Um weitere Käufe zu finanzieren und die Finanzlage zu ordnen, plant Metaplanet eine Kapitalaufnahme von bis zu 21 Milliarden Yen (rund 137 Mio. US-Dollar). Die Finanzierung soll über eine Kombination aus Platzierungen bei Dritten und Bezugsrechtsangeboten für Aktionäre laufen.
Die Mittel sollen laut Unternehmen vor allem zwei Zwecke erfüllen:
- Bitcoin-Zukäufe: Mehr Käufe zu den aktuell niedrigeren Kursen, um den durchschnittlichen Einstand zu reduzieren.
- Verbindlichkeiten: Rückzahlung von rund 280 Mio. US-Dollar an Verpflichtungen.
Die Aktie reagierte in dieser Woche schwächer. Der Kursrückgang spiegelt laut Bericht vor allem Sorgen über Verwässerung durch die Kapitalmaßnahme und die Risiken des aktuellen Krypto-Abschwungs wider.
Schwaches Marktumfeld als Gegenwind
Die Bestätigung der Strategie fällt in eine Phase deutlich gedrückter Stimmung im Sektor. Der Crypto Fear & Greed Index sank auf Tiefstände, die zuletzt im Mai 2022 erreicht wurden. Als zentraler Treiber werden Abflüsse aus Spot-Bitcoin-ETFs genannt.
Auch andere Bitcoin-lastige Treasury-Modelle geraten unter Druck: Strategy (früher MicroStrategy) meldete zuletzt für das vierte Quartal 2025 einen deutlichen Nettoverlust, der mit Wertminderungen auf die eigenen Bitcoin-Bestände begründet wurde.
Für Metaplanet bleibt damit der Kernkonflikt: Kann das Unternehmen den Bestand weiter ausbauen, ohne dass Verwässerung und Buchverluste die Aktie dauerhaft belasten? Gerovich hält die langfristige Ausrichtung laut Bericht unverändert und sieht das aktuelle Preisniveau als Chance für günstigere Zukäufe.
Zum Wochenende liegt der Status laut Unternehmenszusammenfassung bei einem nicht realisierten Verlust von rund 39% (Stand gestern). Parallel soll die geplante Kapitalaufnahme die Voraussetzungen schaffen, um weiter Bitcoin zu kaufen und Verbindlichkeiten zurückzuführen.
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