Meta Platforms steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Während CEO Mark Zuckerberg eine beispiellose Expansion der KI-Infrastruktur vorantreibt, wächst an der Wall Street die Sorge über die explodierenden Kosten. Mit einer prominenten Personalentscheidung und Investitionsplänen in Milliardenhöhe macht der Konzern klar: Es geht um die Vorherrschaft im KI-Zeitalter – doch der Preis dafür ist hoch.

Neue Führung für gigantische Pläne

Um diese kostspielige Vision zu finanzieren, holt sich Zuckerberg finanzielle Expertise der Extraklasse an Bord. Die Ernennung von Dina Powell McCormick zur Präsidentin und stellvertretenden Vorsitzenden in dieser Woche ist ein klares Signal für den strategischen Umbau. Die ehemalige Goldman-Sachs-Managerin und Ex-Regierungsberaterin soll globale Partnerschaften mit Regierungen und Staatsfonds schmieden, um den massiven Infrastrukturausbau zu stemmen. Selbst JPMorgan-Chef Jamie Dimon lobte den Schachzug als Gewinn für den Social-Media-Riesen.

Investitionen beunruhigen Anleger

Die Dimensionen der Planung sind gewaltig und der Hauptgrund für die jüngste Zurückhaltung am Markt. Berichten von Barron's zufolge plant Meta ein mehrjähriges Programm zum Bau eines globalen Netzwerks von KI-Rechenzentren, das langfristig die Billionen-Dollar-Marke knacken könnte. Allein für das Jahr 2026 werden Investitionsausgaben (CapEx) von über 100 Milliarden US-Dollar prognostiziert.

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Diese aggressive Ausgabenpolitik belastete den Kurs bereits nach den letzten Quartalszahlen massiv. Investoren befürchten, dass die enormen Kosten den freien Cashflow auffressen und die Unternehmensbewertung drücken könnten, noch bevor die KI-Modelle signifikante Gewinne abwerfen.

Risiken und Fundamentaldaten

Neben der "Ausgabeninflation" sehen Marktbeobachter laut Forbes aktuell zwei weitere Risikofaktoren:
* Wettbewerb: Die Konkurrenz durch TikTok könnte das Wachstum der wichtigen Werbeeinnahmen verlangsamen.
* Rechtliche Hürden: In den USA stehen 2026 wegweisende Prozesse bezüglich des Jugendschutzes auf den Plattformen an.

Dennoch bleibt das Kerngeschäft operativ profitabel. Mit einer operativen Marge von über 43 Prozent und einem Umsatzwachstum von zuletzt über 21 Prozent steht das Unternehmen auf soliden Beinen. Auch die jüngste Partnerschaft mit Wikipedia zur Verbesserung der KI-Trainingsdaten unterstreicht, dass Meta seine technologische Basis konsequent erweitert.

Die Aktie hat seit Jahresanfang fast 5 Prozent verloren und notiert derzeit bei rund 620 US-Dollar. Entscheidend wird nun der 28. Januar 2026: Bei den anstehenden Quartalszahlen müssen Zuckerberg und sein Team beweisen, dass die massiven Investitionen einen klaren Pfad zur Monetarisierung bieten, um die skeptischen Anleger wieder zu überzeugen.

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