Meta Aktie: Rekordhoch durch KI-Fokus
Meta Platforms hat die Anleger überrascht – nicht nur mit starken Quartalszahlen, sondern vor allem mit einem massiven Investitionsplan für die Zukunft. Normalerweise reagiert die Wall Street nervös auf explodierende Kostenprognosen, doch diesmal honorieren Investoren den aggressiven Ausbau der KI-Infrastruktur. Der Konzern knackte im vergangenen Jahr erstmals die Umsatzmarke von 200 Milliarden Dollar und sendet damit ein klares Signal der Stärke an die Konkurrenz.
Zahlen übertreffen Erwartungen
Die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 fielen deutlich besser aus als prognostiziert. Mit einem Umsatzanstieg von 24 Prozent auf 59,9 Milliarden Dollar und einem Gewinn je Aktie von 8,88 Dollar ließ der Tech-Riese die Konsensschätzungen hinter sich. Ein wesentlicher Treiber war das Kerngeschäft mit Werbung: Die Zahl der ausgespielten Anzeigen kletterte um 18 Prozent, während gleichzeitig der Durchschnittspreis pro Anzeige um 6 Prozent zulegte. Auch die Nutzerbasis wächst weiter; über alle Apps hinweg verzeichnet Meta nun täglich 3,58 Milliarden aktive Nutzer.
Massive Wette auf künstliche Intelligenz
Die wohl wichtigste Nachricht für die langfristige Ausrichtung betrifft die Investitionsplanung. Für das Jahr 2026 kündigte das Management Kapitalausgaben (Capex) zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar an. Im Vergleich zu den 72,2 Milliarden Dollar aus dem Jahr 2025 entspricht dies im Mittel einer Steigerung von rund 73 Prozent.
Diese enormen Summen fließen primär in die "Meta Superintelligence Labs" und die technische Infrastruktur. Das Management ist überzeugt, dass diese KI-Investitionen durch verbesserte Werbetools und neue Produktangebote signifikante Renditen erwirtschaften werden. Marktbeobachter werten diesen Schritt als Zeichen dafür, dass Meta seine Position im KI-Wettrennen mit aller Macht verteidigen will.
Aktie auf neuem Hoch
Die Börse reagierte euphorisch auf die Kombination aus solidem Wachstum und mutiger Zukunftsstrategie. Die Aktie markierte heute ein neues 52-Wochen-Hoch bei 723,76 US-Dollar. Auch die Verluste in der Metaverse-Sparte "Reality Labs", die sich im vierten Quartal auf rund sechs Milliarden Dollar beliefen, konnten die Stimmung nicht trüben, da CFO Susan Li eine Stabilisierung der Kosten auf diesem Niveau signalisierte.
Ausblick
Meta blickt optimistisch auf den Jahresstart. Für das erste Quartal 2026 stellt der Konzern einen Umsatz zwischen 53,5 und 56,5 Milliarden Dollar in Aussicht, was einem Wachstum von rund 30 Prozent entsprechen würde und ebenfalls über den Analystenschätzungen liegt. Trotz der massiv steigenden Ausgaben für die Infrastruktur plant das Unternehmen, den operativen Gewinn im Gesamtjahr 2026 weiter zu steigern, was auf eine hohe Kostendisziplin im restlichen Geschäft hindeutet.
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