Meta Platforms Aktie: Eigene Chips gegen Nvidia
Meta baut sein KI-Fundament schneller aus als die gesamte Branche. Während Wettbewerber typischerweise alle ein bis zwei Jahre einen neuen KI-Chip vorstellen, hat Meta die Fähigkeit entwickelt, alle sechs Monate oder schneller eine neue Generation zu liefern — und präsentierte nun gleich vier Chip-Generationen auf einmal.
Die MTIA-Familie im Überblick
Die vier Chips der MTIA-Reihe decken unterschiedliche Entwicklungsphasen ab:
- MTIA 300: Bereits in Produktion, treibt Ranking- und Empfehlungssysteme auf Facebook und Instagram an
- MTIA 400 (Iris): Labortests abgeschlossen, Rechenzentrum-Einsatz steht bevor
- MTIA 450 (Arke): Für Massenproduktion Anfang 2027 geplant, speziell für generative KI optimiert
- MTIA 500 (Astrid): Folgt rund sechs Monate nach dem MTIA 450
Von der 300er- bis zur 500er-Generation steigt die HBM-Bandbreite um das 4,5-Fache, die Rechenleistung sogar um das 25-Fache. Der MTIA 450 verdoppelt dabei die HBM-Bandbreite des Vorgängers und soll laut Meta bestehende kommerzielle Produkte deutlich übertreffen. Gebaut werden die Chips auf Basis der Open-Source-Architektur RISC-V, gefertigt bei TSMC und entwickelt in Partnerschaft mit Broadcom.
Trotz der Eigenentwicklung kauft Meta weiterhin Hardware von Nvidia, AMD und Google — als Absicherung gegen Lieferengpässe und Preisschwankungen.
Rekord-Investitionen, robustes Geschäft
Die Chip-Offensive ist eingebettet in eine massive Investitionsoffensive. Meta hat sein Kapitalbudget für 2026 auf bis zu 135 Milliarden US-Dollar angehoben, nach 72 Milliarden im Vorjahr. Der Großteil fließt in die neu gegründeten „Meta Superintelligence Labs". Gesamtausgaben von 162 bis 169 Milliarden Dollar für 2026 werfen Fragen zur Margenentwicklung auf — zumal der freie Cashflow spürbar unter Druck geraten dürfte.
Das Werbegeschäft liefert vorerst die nötige Rückendeckung. Im vierten Quartal 2025 erzielte Meta einen Umsatz von 59,9 Milliarden Dollar, ein Plus von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn je Aktie von 8,88 Dollar übertraf die Erwartungen. Für das erste Quartal 2026 erwartet das Management einen Umsatz zwischen 53,5 und 56,5 Milliarden Dollar — ein Mittelpunkt, der auf rund 30 Prozent Wachstum gegenüber dem Vorjahr hindeutet.
Dividende und Kursentwicklung
Aktionäre erhalten am 26. März 2026 eine Quartalsdividende von 0,525 Dollar je Aktie. Stichtag für den Dividendenanspruch ist der 16. März 2026 — also in drei Tagen.
Die Aktie notiert aktuell bei rund 550 Euro und liegt damit knapp 19 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 677,80 Euro vom Juli 2025. Ob die enormen Investitionen in Chips und Rechenzentren die Kostenkurve mittelfristig tatsächlich nach unten biegen, werden die Quartalsergebnisse der kommenden Monate zeigen — die technischen Fortschritte der MTIA-Familie sind ein erster konkreter Beleg dafür, dass Meta auf diesem Weg vorankommt.
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