Während Zuckerberg die KI-Ambitionen von Meta mit immer größeren Investitionen untermauert, soll ausgerechnet die Belegschaft die Rechnung mitbezahlen. Berichte über einen geplanten Stellenabbau von bis zu 20 Prozent ließen die Aktie vorbörslich um mehr als 3 Prozent steigen.

Rund 79.000 Menschen beschäftigte Meta zum Ende des Jahres 2025. Ein Schnitt von einem Fünftel würde knapp 16.000 Stellen kosten — und wäre damit der tiefste Einschnitt seit der großen Restrukturierungswelle 2022/2023. Damals hatte Zuckerberg das Unternehmen intern zum „Jahr der Effizienz" erklärt. Nun scheint eine zweite Runde anzulaufen.

Milliarden rein, Mitarbeiter raus

Der Hintergrund ist klar: Meta plant bis 2028 Investitionen von 600 Milliarden Dollar in den Aufbau von Rechenzentren für KI-Infrastruktur. Parallel werden Top-Forscher für ein neues Superintelligenz-Team mit Paketen angeworben, die über vier Jahre Hunderte Millionen Dollar wert sein sollen. Die Kostenbasis wächst schnell — zu schnell, um ohne Gegenmaßnahmen auszukommen.

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Laut Analystenschätzungen könnte ein 20-prozentiger Personalabbau jährliche Einsparungen von 5 bis 8 Milliarden Dollar freisetzen. Einer der Analysten rechnet damit, dass sich die Ersparnis — steuerbereinigt — mit rund 2 Dollar je Aktie im GAAP-Ergebnis für 2027 niederschlagen würde, ausgehend von einer aktuellen Prognose von 31,50 Dollar je Aktie.

Kleines Pflaster, großes Loch

Trotzdem bleibt das Einsparvolumen relativ gering im Verhältnis zur explodierenden Ausgabenbasis. Ein anderer Analyst betont, der Schritt signalisiere vor allem Kostendisziplin — und dürfte die offiziell kommunizierte Aufwandsprognose für 2026 von 162 bis 169 Milliarden Dollar kaum nach unten verschieben.

Was den Markt dennoch elektrisiert: Die Entlassungen gelten als Beleg dafür, dass KI-Technologie tatsächlich beginnt, Produktivitätsgewinne in messbarem Umfang zu liefern. Weniger Personal für denselben Output — das ist genau das Versprechen, das die gesamte Tech-Branche seit Jahren macht. Bei Meta könnte es nun Realität werden.

Die finale Entscheidung ist noch nicht gefallen, ein Zeitplan nicht kommuniziert. Fest steht: Für Anleger war allein das Signal heute Morgen genug.

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