Meta hat im vierten Quartal 2025 einen Gewinn von 8,88 Dollar je Aktie erzielt und damit die Erwartungen von 8,21 Dollar deutlich übertroffen. Der Umsatz kletterte um 24 Prozent auf 59,9 Milliarden Dollar – Analysten hatten nur 58,45 Milliarden Dollar erwartet. Doch statt Euphorie folgte ein nachbörslicher Kursrutsch von zunächst zwei Prozent, bevor sich die Aktie wieder auf ein Plus von 3,8 Prozent erholte.

Der Grund für die nervöse Reaktion: Meta plant für 2026 Kapitalausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar. Das sind bis zu 87 Prozent mehr als die 72,22 Milliarden Dollar des Vorjahres. Auch die Gesamtkosten sollen auf 162 bis 169 Milliarden Dollar steigen – deutlich über den erwarteten 150 Milliarden.

Was treibt die Kosten in die Höhe?

Die Antwort lautet: Superintelligenz. Meta investiert massiv in KI-Infrastruktur und baut gigantische Rechenzentren quer durch die USA. Eines davon entsteht in Louisiana und soll laut US-Präsident Trump allein 50 Milliarden Dollar verschlingen – groß genug, um einen erheblichen Teil Manhattans zu bedecken.

Am 28. Januar 2026 kündigte Meta eine Partnerschaft mit Corning im Volumen von bis zu 6 Milliarden Dollar an. Der Glasfaserspezialist wird modernste Glasfaser-, Kabel- und Verbindungslösungen für Metas Rechenzentren liefern. Corning erweitert dafür seine Produktionskapazitäten in North Carolina und schafft 15 bis 20 Prozent mehr Arbeitsplätze.

Kampf um die KI-Krone

Die Ausgabenexplosion ist Teil des Silicon-Valley-Wettrennens um künstliche Intelligenz. Meta geriet unter Druck, nachdem das Llama-4-Modell enttäuschte. Jetzt setzt der Konzern auf neue KI-Modelle, die im Januar intern gestartet wurden. Um die nötige Rechenkapazität zu sichern, schloss Meta 2025 Verträge mit Alphabet, CoreWeave und Nebius ab.

Parallel baut Meta seine Energieversorgung aus und kooperiert mit Vistra, Oklo und TerraPower – der Konzern positioniert sich als einer der größten Abnehmer von Atomstrom weltweit. Für politisches Networking holte CEO Mark Zuckerberg Trump-Vertraute Dina Powell McCormick als Präsidentin und Vizevorsitzende an Bord.

Reality Labs blutet weiter

Während Meta Milliarden in KI pumpt, entlässt der Konzern zehn Prozent der Belegschaft bei Reality Labs – etwa 1.500 Mitarbeiter. Die Metaverse-Sparte hat seit 2021 über 70 Milliarden Dollar Verlust angehäuft. Ressourcen sollen nun von Metaverse-Produkten zu tragbaren Geräten umgeschichtet werden.

Das Werbegeschäft bleibt trotz aller KI-Experimente der wahre Geldgeber. Die Advantage+-Plattform automatisiert Kampagnen und steigert die Werbeeffizienz. Meta führte 2025 zudem Anzeigen auf WhatsApp und Threads ein – eine Kampfansage an Elon Musks X. Instagram Reels konkurriert weiter erfolgreich mit TikTok und YouTube Shorts um den lukrativen Kurzvideo-Markt.

Für das Gesamtjahr 2025 meldete Meta einen Gewinn von 23,49 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 200,97 Milliarden Dollar. Die Aktie legte 2025 nur 12,7 Prozent zu und blieb damit hinter dem S&P 500 zurück. Im Jahr 2026 steht sie bislang bei mageren zwei Prozent Plus. Anleger fragen sich: Zahlt sich die Milliarden-Wette auf Superintelligenz aus – oder wird sie zur teuersten Fehlinvestition der Tech-Geschichte?

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