Der Goldpreis knackt die 5.300-Dollar-Marke, Kupfer bleibt fest – und Barrick Gold profitiert gleich doppelt. Die Analysten reagieren mit höheren Kurszielen, während der Bergbauriese seine strategischen Großprojekte vorantreibt. Das Timing könnte kaum besser sein.

Metalle ziehen an

Gold hat in den vergangenen Tagen deutlich zugelegt und testet nun die 5.300-US-Dollar-Marke je Unze. Ein schwächerer Dollar vor der anstehenden Fed-Sitzung gibt zusätzlichen Schub. Gleichzeitig notiert Kupfer auf hohem Niveau – eine ideale Konstellation für Barrick, das beide Metalle fördert.

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Die duale Ausrichtung zahlt sich aus: Gold gilt als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten, Kupfer ist unverzichtbar für die globale Energiewende. Barrick bedient beide Märkte und steht damit auf zwei robusten Standbeinen.

Analysten heben Kursziele an

Die verbesserten Aussichten für Edelmetalle haben mehrere Investmenthäuser auf den Plan gerufen. Scotiabank erhöhte am 26. Januar das Kursziel für Barrick und verwies auf angehobene Prognosen für Gold- und Silberpreise, die durch wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten gestützt werden. Auch Canaccord und BofA Securities hatten ihre Kursziele bereits Anfang Januar nach oben geschraubt.

Kupfer-Offensive nimmt Fahrt auf

Während der Goldpreis für kurzfristige Dynamik sorgt, arbeitet Barrick an der langfristigen Wachstumsstrategie. Im Zentrum stehen zwei große Kupferprojekte:

Lumwana, Sambia: Die Expansion der Mine soll die jährliche Kupferproduktion auf 240.000 Tonnen steigern. Aufträge für Großausrüstung sind bereits platziert. Das Projekt markiert eine bemerkenswerte Wende – aus einem leistungsschwachen Vermögenswert wird ein strategischer Eckpfeiler.

Reko Diq, Pakistan: Eines der weltweit größten unerschlossenen Kupfer-Gold-Vorkommen. Jüngste diplomatische Gespräche zwischen Pakistan und Kanada zielen darauf ab, die Zusammenarbeit im Rohstoffsektor zu vertiefen. Der Baubeginn ist für 2026 geplant, die erste Produktion wird Ende 2028 erwartet.

Beide Projekte sind zentral für Barricks Ziel, die Produktion von goldäquivalenten Unzen bis Ende des Jahrzehnts deutlich auszubauen.

Sektor mit Rückenwind

Analysten blicken optimistisch auf den Bergbausektor zu Beginn 2026. Für die meisten Mineralien und Metalle werden höhere Preise erwartet. Barrick ist mit seiner Doppelstrategie gut positioniert: steigende Goldpreise liefern sofortige Ertragskraft, die Kupferprojekte schaffen langfristige Wachstumsperspektiven. Die Aktie bewegt sich bereits in der Nähe ihres 52-Wochen-Hochs – der Abstand zum Tief vom vergangenen Januar beträgt knapp 190 Prozent.

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