Meta Aktie: 6-Milliarden-Deal mit Corning
Meta schließt eine mehrjährige Vereinbarung im Volumen von bis zu 6 Milliarden US-Dollar mit dem Glasfaser-Spezialisten Corning. Der Deal zielt darauf ab, den Ausbau modernster Rechenzentren in den USA massiv zu beschleunigen und Metas wachsende KI- und Technologieinfrastruktur zu unterstützen.
Corning wird Meta künftig mit neuesten Glasfaser-, Kabel- und Verbindungslösungen beliefern. Dafür erweitert das Unternehmen seine Produktionskapazitäten in North Carolina deutlich – insbesondere im Werk Hickory, das zu einem zentralen Standort für Glasfaserkabelproduktion ausgebaut wird.
Strategischer Schachzug im KI-Rennen
Joel Kaplan, Chief Global Affairs Officer bei Meta, bezeichnet Corning als idealen Partner mit "umfassender Expertise in optischer Konnektivität und starkem Engagement für die heimische Produktion". Die Kooperation unterstreicht Metas Ambition, die technologische Infrastruktur für KI-Anwendungen langfristig in den USA zu sichern und im globalen Wettbewerb die Nase vorn zu haben.
Corning plant neben neuen Produktionslinien zusätzliche Investitionen in Forschung, Entwicklung und Automation. Das Unternehmen rechnet mit einem Beschäftigungswachstum von 15 bis 20 Prozent und will die Beschäftigung von über 5.000 hochqualifizierten Mitarbeitern sichern.
Druck durch Sucht-Klage bleibt bestehen
Während Meta mit dem Corning-Deal seine technische Infrastruktur stärkt, kämpft der Konzern an einer anderen Front: In Los Angeles begann am Mittwoch die Geschworenenauswahl für einen Prozess wegen des Suchtpotenzials von Online-Plattformen. Die Klägerin wirft Meta und YouTube vor, ihre Dienste so gestaltet zu haben, dass Nutzer süchtig werden – etwa durch die endlose Scroll-Funktion.
Die Frau, die nur unter den Initialen KGM auftritt, behauptet, bereits als Kind mit der Nutzung begonnen zu haben, was zu Depressionen und Angstzuständen geführt habe. TikTok entzog sich dem Verfahren durch einen Vergleich, dessen Details nicht bekannt gegeben wurden. Auch Snapchat einigte sich vor wenigen Tagen mit der Klägerin.
Präzedenzfall mit weitreichenden Folgen?
Das Verfahren in Los Angeles könnte als Präzedenzfall für hunderte ähnlicher Klagen in den USA dienen. Meta verweist auf Maßnahmen, die in den vergangenen Jahren eingeführt wurden, um die Nutzung durch junge Menschen einzuschränken. Doch die Klage zeigt: Der gesellschaftliche und juristische Druck auf Social-Media-Konzerne wächst.
Die Meta-Aktie reagierte auf die Nachricht vom Corning-Deal kaum. Im NASDAQ-Handel am Dienstag legte der Titel minimal um 0,09 Prozent auf 672,97 US-Dollar zu. Am Mittwoch gab die Aktie zeitweise 0,07 Prozent nach auf 672,48 US-Dollar.
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