Bank of America bekräftigt vor den Quartalszahlen ihr „Buy"-Rating für Meta und hebt das Kursziel auf 810 US-Dollar an – rund 23 Prozent über dem letzten Schlusskurs. Doch während Analysten auf starke Werbeeinnahmen und KI-Fortschritte setzen, wirft eine Patentklage Schatten auf die Hardware-Ambitionen des Tech-Konzerns. Am Mittwoch folgen die mit Spannung erwarteten Zahlen.

Analysten sehen Aufwärtspotenzial

Die Investmentbank traut Meta für das vierte Quartal Erlöse von 59,2 Milliarden US-Dollar zu – ein Betrag, der über der Konsensschätzung von 58,4 Milliarden liegt. Auch beim Gewinn je Aktie rechnen die Analysten mit 8,27 US-Dollar, während der Markt im Schnitt nur 8,15 US-Dollar erwartet. Als Treiber nennt Bank of America das robuste Werbegeschäft und bessere Zielgruppenansprache durch künstliche Intelligenz.

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Entscheidend wird jedoch der Ausblick auf 2026. Investoren beobachten nervös, wie viel Kapital Meta in seine KI-Infrastruktur stecken will. Die Bank hält eine Ausgabensteigerung von rund 30 Prozent für verkraftbar – eine höhere Quote könnte die Margen belasten und den Kurs unter Druck setzen.

Patentstreit um Smart Glasses

Zeitgleich nimmt die rechtliche Auseinandersetzung um Metas „Ray-Ban Meta"-Brillen an Fahrt auf. Das Technologieunternehmen Solos reichte am Freitag Klage beim Bundesgericht in Massachusetts ein und wirft Meta sowie den Partnern EssilorLuxottica und Oakley Patentverletzungen vor. Konkret geht es um Audio-Verarbeitung und multimodale Sensortechnik in den smarten Brillen.

Solos fordert Schadenersatz und ein Verkaufsverbot. Sollte das Gericht dem stattgeben, könnte das Metas Augmented-Reality-Strategie empfindlich treffen. Die Klage zeigt, wie anfällig die Hardware-Offensive für rechtliche Risiken bleibt.

Mittwoch bringt Klarheit

Am 28. Januar nach Börsenschluss legt Meta seine Quartalszahlen vor. Neben den reinen Finanzdaten wird die Prognose für das laufende Jahr im Fokus stehen – insbesondere die Balance zwischen KI-Investitionen und Profitabilität.

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