Meta steht vor einer grundlegenden Neuausrichtung: Während das Unternehmen über 100 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur pumpt, kürzt es gleichzeitig die Aktienprämien seiner Mitarbeiter – zum zweiten Mal in Folge. Parallel dazu eskalieren die rechtlichen Auseinandersetzungen um Kinderschutz. Ein Blick auf eine Woche, die zeigt, wie radikal Meta seinen Kurs verändert.

Aktienprämien sinken, KI-Budget explodiert

Meta hat die jährlichen Aktienprämien für die meisten Mitarbeiter 2026 um rund 5 Prozent reduziert, nach einem bereits 10-prozentigen Schnitt im Vorjahr. Betroffen sind die sogenannten "Equity Refreshers" – Aktienpaket, die zusätzlich zum Grundgehalt ausgegeben werden.

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Der Grund: Die Investitionen in künstliche Intelligenz verschlingen Unsummen. Für 2026 plant Meta Kapitalausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar – nahezu das Doppelte der 72,2 Milliarden aus 2025. Das Geld fließt in gigantische Rechenzentren und die Entwicklung von KI-Systemen der nächsten Generation, darunter die neue Superintelligence Labs-Abteilung.

Die Strategie ist klar: Meta konzentriert Ressourcen auf Spitzenkräfte im KI-Bereich. Während die breite Belegschaft weniger bekommt, erhalten Top-Performer deutlich mehr. Einige Elite-Ingenieure sollen Pakete im mehrstelligen Millionenbereich erhalten haben. Unterm Strich steigt das Gesamtbudget für Vergütungen sogar – nur die Verteilung verschiebt sich drastisch.

Kinderschutz-Prozesse belasten das Image

Zeitgleich verschärft sich die juristische Lage. Die National Parent Teacher Association beendete am 20. Februar ihre seit 2017 bestehende Partnerschaft mit Meta. Die Organisation will keine Gelder mehr vom Konzern annehmen – ein symbolischer Bruch inmitten wachsender Kritik.

CEO Mark Zuckerberg musste Mitte Februar in Los Angeles vor Gericht aussagen, in einem Verfahren über Suchtmechanismen in sozialen Medien. In einem parallelen Fall in New Mexico wurden interne Dokumente publik, wonach rund 7,5 Millionen Meldungen über Kindesmissbrauchsmaterial nach Einführung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im Messenger nicht mehr weitergegeben würden. Meta bestreitet die Vorwürfe in beiden Verfahren.

Nvidia-Partnerschaft als Fundament

Das Gegengewicht zu den Turbulenzen: die strategische Allianz mit Nvidia. Meta wird über mehrere Jahre hinweg Millionen von Blackwell- und Rubin-GPUs sowie Grace-CPUs in seinen Rechenzentren einsetzen. Bis 2028 sollen insgesamt 600 Milliarden Dollar in KI-gestützte Infrastruktur fließen.

Die Partnerschaft ist mehr als ein Einkaufsvertrag – sie zementiert Metas Position im Wettrüsten um KI-Kapazitäten. Die Hardware wird sowohl für das Training neuer Modelle als auch für Echtzeitanwendungen etwa in WhatsApp genutzt.

Zwei Welten prallen aufeinander

Meta navigiert durch gegensätzliche Dynamiken: historische Investitionen in Zukunftstechnologie bei gleichzeitiger Kostendisziplin und wachsendem Regulierungsdruck. Die Kürzungen bei den Mitarbeiter-Aktien sind bewusst – sie schaffen finanziellen Spielraum für die KI-Offensive. Am 25. Februar folgen die Nvidia-Quartalszahlen, die weiteren Aufschluss über die Nachfrage der großen Cloud-Betreiber geben dürften.

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