Der Gaming- und eSports-Sektor gilt langfristig als einer der dynamischsten Wachstumsmärkte, doch für Anleger des VanEck Video Gaming and eSports ETF (ESPO) war der Start in das Jahr 2026 von Herausforderungen geprägt. Während die Branche technologisch aufrüstet und die Nutzerzahlen steigen, lasten charttechnische Schwächesignale auf dem Kursverlauf. Kann der Sektor seine langfristigen Versprechen halten, während der ETF derzeit mühsam nach einem Boden sucht?

Technische Signale belasten

Das aktuelle Chartbild des ESPO liefert Anlegern ein eher vorsichtiges Bild. Mit einem Minus von rund 16,6 Prozent seit Jahresbeginn steht der ETF deutlich unter Druck. Ein markantes Warnsignal trat bereits Ende Januar auf, als der 50-Tage-Durchschnitt unter die 200-Tage-Linie fiel – eine Konstellation, die Marktbeobachter oft als Zeichen für einen anhaltenden Abwärtstrend werten.

Zuletzt notierte der Kurs bei 15,84 AUD und damit nur noch hauchdünn über dem 52-Wochen-Tief von 15,80 AUD. Dass der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 31,2 inzwischen nahe der überverkauften Zone liegt, könnte jedoch darauf hindeuten, dass der größte Verkaufsdruck allmählich nachlässt. Dennoch bleibt die kurzfristige Dynamik laut technischen Indikatoren wie dem MACD negativ.

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Schwergewichte im Fokus

Trotz der aktuellen Kursschwäche setzt der ETF auf ein konzentriertes Portfolio aus 25 bis 30 Unternehmen, die das Rückgrat der globalen Gaming-Industrie bilden. Zu den größten Positionen gehören Schwergewichte wie Tencent Holdings mit einer Gewichtung von 8,21 Prozent sowie NetEase und Nintendo. Auch bekannte Namen wie Electronic Arts und GameStop sind prominent im Index vertreten.

Diese Unternehmen generieren mindestens die Hälfte ihres Umsatzes im Bereich Videospiele oder eSports. Damit bietet der ETF einen direkten Zugang zu den führenden Entwicklern und Hardware-Herstellern der Branche, deren Geschäftsentwicklung maßgeblich über den Erfolg des Fonds entscheidet. Mit einer Gesamtkostenquote von 0,55 Prozent pro Jahr liegt der ESPO im Wettbewerbsvergleich mit ähnlichen Themen-ETFs im Mittelfeld.

Langfristige Wachstumsaussichten

Hinter den kurzfristigen Kursschwankungen steht ein Markt mit ambitionierten Prognosen. Experten erwarten, dass der globale eSports-Markt bis zum Jahr 2034 massiv wachsen wird, angetrieben durch die zunehmende Popularität von Online-Spielen und den technologischen Fortschritt im mobilen Gaming. Allein in den USA könnte der Umsatz der Videospielindustrie im laufenden Jahr 2026 mit einem erwarteten Anstieg auf 62,8 Milliarden US-Dollar einen neuen Rekordwert erreichen.

Für den weiteren Kursverlauf des ETFs wird nun entscheidend sein, ob die Unterstützung am aktuellen Jahrestief bei 15,80 AUD verteidigt werden kann. Sollte hier eine Stabilisierung gelingen, könnte die fundamentale Stärke des Sektors wieder in den Vordergrund rücken. Ein nachhaltiger Ausbruch über den 50-Tage-Durchschnitt bei derzeit 18,01 AUD bleibt jedoch notwendig, um das technische Bild signifikant aufzuhellen.

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