Meta betritt gleichzeitig zwei neue Territorien: die Fifth Avenue in Manhattan und die Festplatten seiner Nutzer. Beide Schritte folgen einer klaren Logik — der Konzern will nicht länger nur im Hintergrund operieren, sondern direkt in den Alltag der Menschen vordringen.

Zehn Jahre Fifth Avenue

Im Herzen des New Yorker Luxushandels eröffnet Meta sein erstes Flagship-Store in Manhattan. Der Konzern hat einen Zehn-Jahres-Mietvertrag mit Vornado Realty Trust unterzeichnet und belegt damit ein fünfstöckiges Stadthaus mit 1.400 Quadratmetern direkt neben dem St. Regis Hotel. Unter dem Namen „Meta Lab New York" soll das Geschäft kein klassischer Elektronikhandel werden, sondern ein Erlebnisraum — mit Fokus auf KI-Brillen und VR-Headsets.

Zuvor hatte Meta bereits einen Flagship-Store in Los Angeles eröffnet sowie Pop-up-Boutiquen in Las Vegas und Honolulu. Der Schritt auf die Fifth Avenue markiert den Übergang vom Experiment zur dauerhaften physischen Präsenz. Meta Vice President Matt Jacobson beschrieb die Entscheidung als „langfristiges Bekenntnis zum Herzen des US-Einzelhandels".

KI direkt auf dem Laptop

Parallel dazu hat Manus — das KI-Startup, das Meta im Dezember 2025 für rund zwei Milliarden Dollar übernommen hat — eine Desktop-Anwendung für macOS und Windows gestartet. Die neue Funktion „My Computer" erlaubt es dem KI-Agenten, direkt auf lokale Dateien, Anwendungen und Tools zuzugreifen, statt ausschließlich in der Cloud zu arbeiten.

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Das positioniert Manus als direkten Konkurrenten zu OpenClaw, einem Open-Source-KI-Agenten, den Nvidia-CEO Jensen Huang als „das nächste ChatGPT" bezeichnete. Manus läuft auf Metas eigenem Modell-Stack und ist ab 20 Dollar monatlich erhältlich. Zusätzlich zur Desktop-Funktion wurden diese Woche Anbindungen an Meta Ads Manager, Instagram und den Instagram Creator Marketplace angekündigt — eine direkte Verzahnung mit Metas Werbe- und Creator-Ökosystem.

Die Übernahme steht allerdings noch unter Beobachtung chinesischer Regulatoren, da Manus ursprünglich in China gegründet wurde. Meta erwartet nach eigenen Angaben eine „angemessene Lösung" des Verfahrens.

Massive Investitionen, nächster Prüftermin am 28. April

Der Expansionskurs hat seinen Preis. Für 2026 plant Meta KI-Investitionen zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar — etwa doppelt so viel wie im Vorjahr. Hinzu kommt ein Fünf-Jahres-Vertrag über 27 Milliarden Dollar mit Nebius für GPU-Rechenkapazitäten.

Am 28. April legt Meta seine nächsten Quartalszahlen vor. Anleger werden dann vor allem darauf achten, ob die enormen Ausgaben für KI-Infrastruktur bereits in messbaren Produktfortschritten sichtbar werden — von der Fifth Avenue bis zur Festplatte.

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