Mercedes-Benz drückt aufs Gas – zumindest beim Elektroausbau. Während der Konzern seine Dividende kürzt und ein Werk in Mexiko schließt, stehen gleich zwei wichtige Modellstarts bevor. Am Dienstag präsentieren die Stuttgarter den vollelektrischen Premium-Van VLE, im Mai folgen die ersten Auslieferungen des GLC EQ. Die Frage: Können die neuen Stromer die schwächelnde Ertragskraft stabilisieren?

Doppelter Produktstart in kritischer Phase

Der VLE markiert einen strategischen Wendepunkt für Mercedes. Als erstes Fahrzeug auf der neuen VAN.EA-Plattform bietet der Elektro-Van bis zu acht Sitze und zielt sowohl auf zahlungskräftige Privatkunden als auch auf Premium-Shuttledienste. Die Weltpremiere erfolgt morgen per Livestream aus Stuttgart.

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Parallel startet im Mai die Auslieferung des GLC EQ. Das elektrische SUV kommt zunächst mit 489 PS und bis zu 700 Kilometern Reichweite auf den Markt. Später folgen günstigere Einstiegsvarianten mit 313 PS und kleinerer Batterie. Beide Modelle müssen nun unter Beweis stellen, dass sie profitabel arbeiten können.

Unter Druck: Dividende sinkt, Werk schließt

Der Produktoffensive steht eine angespannte Finanzlage gegenüber. Das operative Ergebnis 2025 litt unter dem verschärften Wettbewerb in China und neuen Zöllen. Der Konzernnettogewinn sank auf 5,33 Milliarden Euro. Konsequenz: Auf der Hauptversammlung im April schlägt der Vorstand eine Dividende von 3,50 Euro vor – nach 4,30 Euro im Vorjahr.

Gleichzeitig läuft das Aktienrückkaufprogramm weiter. Für 2026 stehen noch bis zu 1,7 Milliarden Euro bereit. Strukturell baut Mercedes Überkapazitäten ab: Das Joint-Venture-Werk in Aguascalientes endet planmäßig im Mai. Die verschlankte Produktion soll künftig effizienter arbeiten.

Die neuen Elektromodelle stehen damit vor einer klaren Aufgabe: Sie müssen die Margen stützen, die zuletzt besonders in China unter Druck gerieten. Ob die technisch ambitionierten Plattformen VAN.EA und die bestehende Architektur des GLC EQ das leisten können, zeigt sich in den kommenden Quartalen.

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