Mercedes-Benz Aktie: CES-Offensive verpufft
Mercedes-Benz enthüllt auf der CES 2026 in Las Vegas den elektrischen GLC – ein SUV mit über 700 Kilometern Reichweite und KI-Systemen von Microsoft und Google. Parallel bekräftigt JPMorgan seine positive Einschätzung mit einem Kursziel von 68 Euro. Doch die Börse reagiert mit Gegenwind: Die Aktie gibt heute rund 1,1 Prozent nach.
Die wichtigsten Fakten:
- Elektrischer GLC mit 713 km Reichweite vorgestellt
- 800-Volt-Architektur und 39-Zoll-Hyperscreen mit KI-Integration
- JPMorgan bestätigt "Overweight" mit Kursziel 68 Euro
- Aktienrückkäufe seit November bei 5,71 Millionen Stück
Reichweiten-Benchmark im Premium-Segment
Der neue elektrische GLC markiert einen technologischen Meilenstein für die Stuttgarter. Mit einer Reichweite von bis zu 713 Kilometern setzt Mercedes einen neuen Maßstab im Segment der luxuriösen Mittelklasse-SUVs. Die 800-Volt-Architektur ermöglicht schnelleres Laden, während aerodynamische Optimierungen die Effizienz steigern.
Besonders interessant: Die Integration von KI-Systemen von Microsoft und Google ins MBUX-System. Über den bekannten 39-Zoll-Hyperscreen sollen Fahrer von intelligenten Assistenzfunktionen profitieren. Der Marktstart in den USA ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant.
Der GLC gehört traditionell zu den Bestsellern im Mercedes-Portfolio. Die elektrische Variante ist strategisch entscheidend für die "Electric-Only"-Ambitionen des Konzerns in den Volumensegmenten.
Analyst setzt auf Premium-Strategie
Jose M. Asumendi von JPMorgan nutzt die CES-Präsentation für ein Update zur Aktie. Der Analyst bestätigte heute seine "Overweight"-Einstufung und das Kursziel von 68 Euro. In seiner Sektor-Studie für 2026 favorisiert er Premium-Hersteller gegenüber Massenproduzenten. Die Begründung: Im aktuellen Marktumfeld verfügen Premiummarken über eine robustere Preissetzungsmacht.
Die Einschätzung deckt sich mit der Strategie von CEO Ola Källenius, Marge vor Volumen zu priorisieren. Parallel zum Analystenkommentar läuft das Aktienrückkaufprogramm weiter: Zwischen dem 29. Dezember 2025 und dem 2. Januar 2026 erwarb der Konzern weitere 418.616 eigene Anteile. Seit Programmstart im November summieren sich die Rückkäufe auf gut 5,71 Millionen Aktien.
Kursreaktion bleibt verhalten
Trotz der positiven Nachrichten notiert die Aktie heute bei rund 61 Euro und damit 1,1 Prozent im Minus. Die verhaltene Reaktion dürfte Gewinnmitnahmen zum Jahresstart geschuldet sein. Charttechnisch bleibt die Situation spannend: Der MACD-Indikator generierte heute Morgen ein Kaufsignal.
Sollte die Marke von 61 Euro zurückerobert werden, könnte das JPMorgan-Kursziel von 68 Euro wieder in greifbare Nähe rücken. Entscheidend wird nun die konkrete Nachfrageentwicklung nach der CES-Präsentation. Ob die Tech-Offensive in Las Vegas genügend Momentum für eine nachhaltige Kursumkehr liefert, zeigen die kommenden Wochen.
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