Mercedes-Benz Aktie: Absturz beschleunigt
Mercedes-Benz hat die offiziellen Absatzzahlen für 2025 veröffentlicht – und die Bilanz ist ernüchternd. Der Konzern verkaufte 2,16 Millionen Fahrzeuge, ein Minus von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders dramatisch: In China brachen die Verkäufe um 19 Prozent ein. Während das Aktienrückkaufprogramm weiterläuft, steht die Aktie unter Druck.
Die wichtigsten Fakten:
- Konzernabsatz 2025: 2,16 Millionen Einheiten (-10%)
- China-Verkäufe: 551.900 Fahrzeuge (-19%)
- Q4 2025 Konzern: 558.400 Einheiten (-11%)
- AMG-Absatz: 145.000 Einheiten (+7%, Rekord)
- G-Klasse: 49.700 Einheiten (+23%, Rekord)
China-Geschäft im freien Fall
Die Zahlen aus dem Reich der Mitte wiegen besonders schwer. Im vierten Quartal allein betrug der Rückgang 22 Prozent. Lokale Hersteller setzen Mercedes mit aggressiver Preispolitik zu. Das wettbewerbsintensive Umfeld fordert seinen Tribut – ausgerechnet in einem Markt, der jahrelang als Wachstumsmotor galt.
In den USA zeigt sich ein differenziertes Bild. Während die Konzernverkäufe durch Zölle und Bestandsmanagement um 12 Prozent zurückgingen, stiegen die tatsächlichen Kundenauslieferungen um 1 Prozent auf 303.200 Fahrzeuge. Europa blieb mit einem marginalen Minus von 1 Prozent weitgehend stabil.
Performance-Segment als Lichtblick
Nicht alle Segmente schwächeln. Mercedes-AMG erzielte mit 145.000 ausgelieferten Fahrzeugen eines der besten Ergebnisse der Firmengeschichte. Ein Plus von 7 Prozent. Die G-Klasse erreichte mit 49.700 verkauften Einheiten sogar einen neuen Absatzrekord – ein Zuwachs von 23 Prozent. Der elektrische G-Klasse trägt maßgeblich zu diesem Erfolg bei.
Das Top-End-Segment, zu dem AMG, Maybach, G-Klasse und S-Klasse gehören, machte mit 268.000 Einheiten 15 Prozent des Gesamtabsatzes aus. Ein klares Signal: Im Luxussegment funktioniert die Strategie, während die Volumenmärkte schwächeln.
Elektrostrategie mit gemischten Signalen
Die BEV-Verkäufe bei Pkw sanken um 9 Prozent auf 168.800 Einheiten. Allerdings legten die Elektro-Vans um 46 Prozent auf 28.500 Einheiten zu. Im vierten Quartal stiegen die BEV-Auslieferungen um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und um 18 Prozent gegenüber Q3.
Der neue elektrische CLA und der elektrische GLC treiben die Auftragseingänge nach oben. Die Orderbücher für den elektrischen GLC sind bereits bis in die zweite Jahreshälfte 2026 gefüllt. Ob das ausreicht, um die Schwäche in China zu kompensieren, bleibt abzuwarten.
Aktienrückkauf als Vertrauenssignal
Parallel zum schwachen Absatz setzt Mercedes sein Aktienrückkaufprogramm fort. Bis Mitte Januar 2026 wurden kumuliert 7,1 Millionen Aktien zurückgekauft. Allein in der Woche vom 5. bis 9. Januar erwarb der Konzern 696.745 Aktien zu einem gewichteten Durchschnittspreis zwischen 59,58 und 61,21 Euro. Das Programm startete am 3. November 2025.
Am 29. Januar präsentiert Mercedes das umfangreichste Facelift in der Geschichte der S-Klasse. CEO Ola Källenius zufolge wurden über 2.700 Teile – mehr als 50 Prozent des Fahrzeugs – überarbeitet oder komplett neu entwickelt. Für 2026 plant der Konzern das größte Produkt- und Technologieprogramm seiner Geschichte, darunter Updates für GLE und GLS sowie die elektrische C-Klasse.
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