Für den australischen Rohstoffkonzern Lynas Rare Earths hätte diese Woche kaum besser laufen können. Innerhalb weniger Tage sicherte sich das Unternehmen nicht nur eine wichtige Lizenzverlängerung in Malaysia, sondern auch einen weitreichenden Liefervertrag mit Japan. Damit festigt der Konzern seine Rolle als wichtigster Lieferant für Seltene Erden außerhalb Chinas erheblich.

Anleger reagieren erfreut auf diese strategische Absicherung: Die Aktie legte heute um gut 6,5 Prozent auf 11,29 Euro zu und baut damit ihr starkes Jahresplus weiter aus.

Langfristige Sicherheit durch Japan-Deal

Ein zentraler Treiber für den Optimismus ist das neue Abkommen mit der Japan Australia Rare Earths (JARE). Lynas garantiert der japanischen Industrie bis zum Jahr 2038 jährlich 5.000 Tonnen Neodym-Praseodym (NdPr) – ein unverzichtbares Material für Hochleistungsmagnete. Besonders attraktiv für die Australier: Der Vertrag beinhaltet einen garantierten Mindestpreis von 110 US-Dollar pro Kilogramm.

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Zudem fließen künftig bis zu 75 Prozent der schweren Seltenen Erden des Unternehmens nach Japan. Vor dem Hintergrund, dass westliche Staaten und ihre Verbündeten ihre Abhängigkeit von China bei kritischen Mineralien drastisch reduzieren wollen, ist dieser Deal ein entscheidender Baustein. China kontrolliert derzeit rund 90 Prozent der weltweiten Produktion von Seltenerdmagneten.

Klarheit in Malaysia und Gewinnsprung

Flankiert wird der Japan-Deal von einer wichtigen regulatorischen Einigung. Die malaysische Regierung hat die Betriebslizenz für die dortige Verarbeitungsanlage von Lynas um zehn Jahre bis März 2036 verlängert. Zwar ist die Erlaubnis an die Bedingung geknüpft, bis 2031 die Produktion radioaktiver Abfälle einzustellen, doch die grundsätzliche Planungssicherheit für das Kernstück der Lieferkette ist nun gegeben.

Wie gut das operative Geschäft bereits läuft, zeigen die jüngsten Halbjahreszahlen für das Geschäftsjahr 2026: Der Umsatz kletterte auf 413,7 Millionen Australische Dollar, während sich der Nettogewinn von zuvor 5,9 Millionen auf 80,2 Millionen Dollar vervielfachte.

Die langfristigen Abnahmeverträge und die gesicherte Lizenz bilden ein stabiles Fundament für die kommenden Jahre und senken das Risikoprofil des Unternehmens deutlich. Die konkrete Aufgabe des Managements besteht nun darin, die malaysischen Umweltauflagen zur Abfallneutralisierung bis 2031 technisch umzusetzen. Gleichzeitig müssen die Produktionskapazitäten planmäßig hochgefahren werden, um die vertraglich zugesicherten Mengen für die wachsende japanische Elektroauto- und Technologieindustrie zuverlässig zu liefern.

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